aktualisiert 09.05.17 Me

 

 


Arbeit an unseren Schaukästen

Wie Bienen Blütenfarben sehen

 

Bienen im Schulbiologiezentrum Hannover


Das Schulbiologiezentrum verfügt über eine sehr lange Tradition der Bienenhaltung und des Bienenunterrichts. H.-J. Frings hat in den 1980er Jahren die „Experimentelle Bienenkunde“ veröffentlicht und den Bienenunterricht intensiviert. Die Schülerinnen und Schüler kommen ins Bie-nenhaus, um vor Ort die Biologie und Ökologie der Biene kennen zu lernen. Es gibt Kurse für alle Altersstufen (Sek I und Sek II) zu Bienen, Insekten, Wildbienen und Blütenökologie. Des weiteren beraten wir Lehrkräfte zu imkerlichen Themen und zum Bienenunterricht und Fachstudenten und Schüler zu Facharbeiten mit Bienen-/ Insektenthemen. Unsere Leihstelle verfügt über einen großen Fundus an didaktischem Material für die praktische Unterrichtsgestaltung rund um Imkerei, Biene und Blütenökologie.
Dieses Spektrum wollen wir erweitern: Wir bringen die Bienen in die Schulen. Ab Mai verleihen wir sogenannte Schülerkisten mit einem kleinen Bienenvolk an hannoversche Schulen. Diese Ausleihe von „Schulbienen“ (auf Grundlage des Sommerbienenkonzepts) eignet sich für eine Bienen-AG. Vor der Ausleihe beraten wir intensiv zur Handhabung der Bienen in den Schülerkisten.

Beratung und Information:
Heike Uphoff
Sekretariat: 0511- 168-47667
Schulbiologiezentrum.info@hannover-stadt.de

Schulbiologiezentrum Hannover
Vinnhorster Weg 2
30419 Hannover

www.schulbiologiezentrum.info

 

Bienenwabe

Nisthilfen für Wildbienen

 

     

 

 

 

Die Leihstelle des Schulbiologiezentrums hält eine Vielzahl von Materialien zum Thema Bienen für Sie bereit!

         


Modell einer Honigbiene

 

     

Modelle verschiedener Insektenköpfe

 

 
 
   

"Hannover HonigBox“

Wie schmeckt Hannover?
Wer das wissen möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu!

 


Aus fünf verschiedenen Stadtteilen kommt der Honig der „Projektarbeitsgruppe Hannover HonigBox“:
Aus Burg, aus Langenhagen, aus der List, aus dem Sahlkamp und aus Waldheim. Unter der Federführung der Internationalen Stadtteilgärten ISG haben sich das Schulbiologiezentrum Hannover, die Schülerfirma „Imkerei der IGS List“, Hannover summt! und der Kleingärtnerverein Waldesgrün zusammengeschlossen, um die Vielfalt von Hannovers Honig in einer Box zu präsentieren.
Allen gemeinsam ist es ein Anliegen, für den Erhalt der Flora und Fauna zu werben und sich für Biodiversität und Nachhaltigkeit einzusetzen.

Die „Hannover Honig Box“ mit den 5 Gläsern a 125 g kann bei der Tourist Information im Neuen Rathaus und am Bahnhof für 19,95€ erworben werden!

Pressekontakt:

Internationale StadtteilGärten Hannover e.V.
Eberhard Irion - Geschäftsführer -
Schwarzwaldstraße 33b - 30657 Hannover –
Tel.: 0511 - 260 4110 (AB)
info@isghannover.dewww.isghannover.de
Mitglied im Gartennetzwerk Hannover und im Garten-Beraternetz der Stiftungsgemeinschaft anstiftung&ertomis

 

 

Zeitungsartikel HAZ "Der Honig von nebenan"

 

 

 

Schulbienen – vom Schwarm zum Bienenvolk
Ein saisonales Angebot der Leihstelle für hannoversche Schulen


Keine Aliens!

Foto: Karen Lau

 

 

Das Schulbiologiezentrum verfügt über eine lange Tradition der Bienenhaltung und des Bienenunterrichts. Bisher kamen die Schülerinnen und Schüler ins Bienenhaus des Schulbiologiezentrums,
um vor Ort die Biologie und Ökologie der Biene kennen zu lernen. (Dieses Angebot wird auch weiterhin bestehen bleiben, haben doch nicht alle Schulen die Möglichkeit und die Ressourcen, Bienen zu halten).
Diese Tradition wollen wir um das saisonale Konzept der "Schulbienen" erweitern.

Das Schulbienenkonzept

Wir bringen die Bienen in die Schulen: Ab Mai verleihen wir sogenannte Schülerkisten (kleine Beuten mit kleinen, leicht handhabbaren Rähmchen) mit einem kleinen Bienenvolk über die Leihstelle des Schulbiologiezentrums an Schulen. Diese Ausleihe von „Schulbienen“ eignet sich für eine Bienen-AG, zum Beispiel für den Ganztagsbereich. Es ist eine Form der AG, die im Sommerhalbjahr vor den großen Ferien stattfindet.
Das saisonale „Schulbienen“-konzept ermöglicht den Einblick in den Naturwabenbau und in die Entwicklungsphasen eines Jungvolkes. Da die Völker klein und überschaubar sind, sind weder die Schülerinnen und Schüler noch die betreuenden Lehrkräfte mit einer „Masse an Bienen“ überfordert.
Vor der Ausleihe beraten wir intensiv zur Handhabung der Bienen in den Schülerkisten. Die Auswahl eines geeigneten Standorts in der Schule, der Transport und das Aufstellen am Standort kann, muss aber nicht über uns erfolgen.
Die Betreuung der Bienen in der Schülerkiste erfolgt vor Ort über die AG-Teilnehmer/innen und die betreuende Lehrkraft, die auch den Unterricht mit den „Schulbienen“ gestaltet.
Des weiteren geben wir Beratungen und Material zu Unterrichtsanregungen und -ideen, was man mit unserem Leihmaterial zum Thema Bienen und mit den Schulbienen in den Schülerkisten machen kann.
Am Ende des Schuljahres (oder in den Sommerferien) werden die „Schulbienen“ in ihren Behausungen wieder zurückgegeben.
Die Schülerkisten sind sogenannte MiniPlus Beuten, die dem Rähmchenmaß Dadant-Hoch entsprechen. Es passen 11 Rähmchen nebst Futtertasche in eine Schülerkiste.

Information und Beratung:

Heike Uphoff
Tel. (0511) 168-46593

Sekretariat Schulbiologiezentrum
Tel. (0511) 168-45803

 


 

 

 

"Metjen"
Der kleine Bruder vom richtigen Met

Honig, Wasser und Backhefe...

 

 

 

 

 

Rezept:

9 Liter Wasser

3 x 500 g Honig jeweils im Abstand von 3 Tagen hinzugeben
(um die Hefe nicht durch Osmose austrocknen zu lassen)

1/2 Würfel Backhefe

Wir haben ihn nach 12 Tagen als "Heurigen" abgezogen

Für einige zu süß, für andere zu trocken, für viele einfach lecker...

 
 

 

Was bringt die Biene mit „nach Hause“?

Viele der in den Bienenstock heimkehrenden Arbeiterinnen tragen kleine bunte „Einkaufkörbchen“ an den Hinterbeinen. Mal sind sie gelb, mal orange, mal blau gefärbt.
Der Inhalt: Eiweißreicher Pollen, der beim Blütenbesuch am „Pelz“ der Biene hängengeblieben ist und während des Fluges in die Pollensäckchen genannten „Körbchen“ gebürstet wird.

Wo sind die Bienen „einkaufen“ gegangen? Bei "Calendula" oder "Phacelia"?
Kann man aus der Farbe und der Zeit schließen, welche Blüten die Biene besucht hat?

Irene Koch und Adina Walter, beide Lehramtstudentinnen der Leibniz-Universität Hannover haben sich während ihres mehrwöchigen Praktikums im Schulbiologiezentrum mit der Frage beschäftigt, wie man das Thema in die Schule tragen kann.
Sie haben einen „Pollenkalender“ entwickelt, der die Farbe des Pollens in den Vordergrund stellt.
Sieht man im Juni Bienen mit orangefarbigen Körbchen (auch Höschen genannt) kann man im Pollenkalender nachsehen, welche dazu passende Pflanze gerade blüht.

Der Pollenkalender fand auf der bundesweiten Fachtagung „Bienen machen Schule“ großen Anklang. Daher haben wir die hier entstandenen Éxcel-Tabellen für Sie verfügbar gemacht. Sie dürfen die Kalender gerne führ Ihre eigenen Bedürfnisse anpassen. Die Daten dazu lieferte der Deutsche Imkerbund e.V. auf seiner Webseite www.die-honigmacher.de.

 

 

 

 

 

Pollenkalender zum Herunterladen:

 

   
   

Was ist im Honig wirklich drin?

 

Im Honig (nicht nur im Wein) liegt die Wahrheit, der Schwindel liegt im Etikett.
Ist Rapshonig wirklich Rapshonig und ist der teure Löwenzahnhonig wirklich sein Geld wert?

Irene Koch und Adina Walter haben auf der Fachtagung „Bienen machen Schule“ gezeigt, wie man die tatsächliche Herkunft des Honigs durch die in ihm enthaltenen Pollen überprüfen kann.
Dazu braucht man mit Wasser verdünnten Honig, eine Zentrifuge zum Anreichern, ein Mikroskop und gutes Referenzmaterial dass sie in Form einer Pollenübersicht bereitstellten.

Arbeitsblatt Honig-Pollenanalyse

Honig-Pollenanalyse unter dem Mikroskop

Anleitung Dauerpräparation von Pollen (nach Safeline)

 

 

 

Passend zu beiden Themen:


Die von Irene Koch und Adina Walter entwickelte und jetzt im Schulbiologiezentrum ausleihbare

Pollen-Kiste

Inhalt der Pollen-Kiste

Pollen-Übersicht

Hinweis:

Die Zusammenstellung basiert nicht - wie irrtümlich dargestellt -
auf Materialien des Deutschen Imkerbundes.
Die Quellen sind die Landwirtschaftskammer NRW,
dem Verein Apis e.V. und der Agentur Lernsite.

Mehr dazu beim Imker-Portal

www.die-honigmacher.de

Wir danken für den entsprechenden Hinweis!


Bei Grauwetter sehen die Bienen 
auch kein polarisiertes Licht...

Sonst schon!

 

 

 

Bienen, Licht & Farbe:

Bienen orientieren sich am Stand der Sonne…

… und was ist, wenn die Sonne hinter Wolken verschwindet?


Bienen können die Schwingungsebene des polarisierten Lichtes erkennen und damit die Position auch der durch Wolken verborgenen Sonne. Sie haben zwei Facettenaugen mit mehreren Tausend leicht versetzten Einzelaugen (Ommatidien). Die acht Sinneszellen jedes einzelnen Auges erzeugen, von polarisiertem Licht getroffen, verschiedene Muster, je nachdem in welche Richtung das Auge blickt.

Die achteckige Polarisations-Sternfolie gibt die Vorgänge modellhaft wieder.

Mehr dazu...

Es ist nicht alles so, wie wir es sehen….

Bienen sehen die Welt anders als wir und finden sich ganz anders zurecht.


Welche Möglichkeiten gibt es in der Schule in diese „andere“ Welt einzutauchen?
Was können wir daraus lernen?


Um Bienen zu „verstehen“ muss man sich - auf anschauliche Weise – mit der Physik des Lichts auseinandersetzen.

Mehr dazu...

 

 

Definitiv keine Webung für Bienen:

Die Studentenblume Tagetes in Normallicht und unter Blaufilter



 

Schon lange her aber noch in guter Erinnerung...

 

Mellifera e.V.

Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung
Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle

in Kooperation mit dem Schulbiologiezentrum Hannover

 

Bundesweite Fachtagung "Bienen machen Schule"

15. - 17. Juni 2012

im Schulbiologiezentrum Hannover