aktualisiert 05.11.12 Me

Mellifera e.V.

Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung
Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle

in Kooperation mit dem Schulbiologiezentrum Hannover

 

Bundesweite Fachtagung "Bienen machen Schule"

15. - 17. Juni 2012

im Schulbiologiezentrum Hannover

 

 

 

"Metjen"
Der kleine Bruder vom richtigen Met

Honig, Wasser und Backhefe...

 

 

 

 

 

 

 

Rezept:

9 Liter Wasser

3 x 500 g Honig jeweils im Abstand von 3 Tagen hinzugeben
(um die Hefe nicht durch Osmose austrocknen zu lassen)

1/2 Würfel Backhefe

Wir haben ihn nach 12 Tagen als "Heurigen" abgezogen

Für einige zu süß, für andere zu trocken, für viele einfach lecker...

     
       
Was bringt die Biene mit „nach Hause“?

Viele der in den Bienenstock heimkehrenden Arbeiterinnen tragen kleine bunte „Einkaufkörbchen“ an den Hinterbeinen. Mal sind sie gelb, mal orange, mal blau gefärbt.
Der Inhalt: Eiweißreicher Pollen, der beim Blütenbesuch am „Pelz“ der Biene hängengeblieben ist und während des Fluges in die Pollensäckchen genannten „Körbchen“ gebürstet wird.

Wo sind die Bienen „einkaufen“ gegangen? Bei "Calendula" oder "Phacelia"?
Kann man aus der Farbe und der Zeit schließen, welche Blüten die Biene besucht hat?

Irene Koch und Adina Walter, beide Lehramtstudentinnen der Leibniz-Universität Hannover haben sich während ihres mehrwöchigen Praktikums im Schulbiologiezentrum mit der Frage beschäftigt, wie man das Thema in die Schule tragen kann.
Sie haben einen „Pollenkalender“ entwickelt, der die Farbe des Pollens in den Vordergrund stellt.
Sieht man im Juni Bienen mit orangefarbigen Körbchen (auch Höschen genannt) kann man im Pollenkalender nachsehen, welche dazu passende Pflanze gerade blüht.

Der Pollenkalender fand auf der bundesweiten Fachtagung „Bienen machen Schule“ großen Anklang. Daher haben wir die hier entstandenen Éxcel-Tabellen für Sie verfügbar gemacht. Sie dürfen die Kalender gerne führ Ihre eigenen Bedürfnisse anpassen. Die Daten dazu lieferte der Deutsche Imkerbund e.V. auf seiner Webseite www.die-honigmacher.de.

 

 

Pollenkalender zum Herunterladen:

 

 


Was ist im Honig wirklich drin?

Im Honig (nicht nur im Wein) liegt die Wahrheit, der Schwindel liegt im Etikett.
Ist Rapshonig wirklich Rapshonig und ist der teure Löwenzahnhonig wirklich sein Geld wert?

Irene Koch und Adina Walter haben auf der Fachtagung „Bienen machen Schule“ gezeigt, wie man die tatsächliche Herkunft des Honigs durch die in ihm enthaltenen Pollen überprüfen kann.
Dazu braucht man mit Wasser verdünnten Honig, eine Zentrifuge zum Anreichern, ein Mikroskop und gutes Referenzmaterial dass sie in Form einer Pollenübersicht bereitstellten.

Arbeitsblatt Honig-Pollenanalyse

Honig-Pollenanalyse unter dem Mikroskop

Anleitung Dauerpräparation von Pollen (nach Safeline)

 

Passend zu beiden Themen:


Die von Irene Koch und Adina Walter entwickelte und jetzt im Schulbiologiezentrum ausleihbare

Pollen-Kiste

Inhalt der Pollen-Kiste

Pollen-Übersicht

Hinweis:

Die Zusammenstellung basiert nicht - wie irrtümlich dargestellt -
auf Materialien des Deutschen Imkerbundes.
Die Quellen sind die Landwirtschaftskammer NRW,
dem Verein Apis e.V. und der Agentur Lernsite.

Mehr dazu beim Imker-Portal

www.die-honigmacher.de

Wir danken für den entsprechenden Hinweis!

 

Bienen, Licht & Farbe:

 

 
 

Bienen orientieren sich am Stand der Sonne…

… und was ist, wenn die Sonne hinter Wolken verschwindet?


Bienen können die Schwingungsebene des polarisierten Lichtes erkennen und damit die Position auch der durch Wolken verborgenen Sonne. Sie haben zwei Facettenaugen mit mehreren Tausend leicht versetzten Einzelaugen (Ommatidien). Die acht Sinneszellen jedes einzelnen Auges erzeugen, von polarisiertem Licht getroffen, verschiedene Muster, je nachdem in welche Richtung das Auge blickt.

Die achteckige Polarisations-Sternfolie gibt die Vorgänge modellhaft wieder.

Mehr dazu...

   
   
       

Bei Grauwetter sehen die Bienen 
auch kein polarisiertes Licht...

Sonst schon!

     
                 
     
 

Es ist nicht alles so, wie wir es sehen….

Bienen sehen die Welt anders als wir und finden sich ganz anders zurecht.


Welche Möglichkeiten gibt es in der Schule in diese „andere“ Welt einzutauchen?
Was können wir daraus lernen?


Um Bienen zu „verstehen“ muss man sich - auf anschauliche Weise – mit der Physik des Lichts auseinandersetzen.

Mehr dazu...

Definitiv keine Webung für Bienen:

Die Studentenblume Tagetes in Normallicht und unter Blaufilter