aktualisiert 15.08.18 Me

 

 


Arbeit an unseren Schaukästen

Wie Bienen Blütenfarben sehen

 

Bienen im Schulbiologiezentrum Hannover


Das Schulbiologiezentrum verfügt über eine sehr lange Tradition der Bienenhaltung und des Bienenunterrichts. H.-J. Frings hat in den 1980er Jahren die „Experimentelle Bienenkunde“ veröffentlicht und den Bienenunterricht intensiviert. Die Schülerinnen und Schüler kommen ins Bie-nenhaus, um vor Ort die Biologie und Ökologie der Biene kennen zu lernen. Es gibt Kurse für alle Altersstufen (Sek I und Sek II) zu Bienen, Insekten, Wildbienen und Blütenökologie. Des weiteren beraten wir Lehrkräfte zu imkerlichen Themen und zum Bienenunterricht und Fachstudenten und Schüler zu Facharbeiten mit Bienen-/ Insektenthemen. Unsere Leihstelle verfügt über einen großen Fundus an didaktischem Material für die praktische Unterrichtsgestaltung rund um Imkerei, Biene und Blütenökologie.
Dieses Spektrum wollen wir erweitern: Wir bringen die Bienen in die Schulen. Ab Mai verleihen wir sogenannte Schülerkisten mit einem kleinen Bienenvolk an hannoversche Schulen. Diese Ausleihe von „Schulbienen“ (auf Grundlage des Sommerbienenkonzepts) eignet sich für eine Bienen-AG. Vor der Ausleihe beraten wir intensiv zur Handhabung der Bienen in den Schülerkisten.

Beratung und Information:
Heike Uphoff
Heike.uphoff@tellkampfschule.eu
oder
Schulbiologiezentrum.lehrer@hannover-stadt.de

Sekretariat: 0511- 168-47667
Schulbiologiezentrum.info@hannover-stadt.de

Schulbiologiezentrum Hannover
Vinnhorster Weg 2
30419 Hannover

www.schulbiologiezentrum.info

 

Bienenwabe

Nisthilfen für Wildbienen

 

     

 

 

 

Die Leihstelle des Schulbiologiezentrums hält eine Vielzahl von Materialien zum Thema Bienen für Sie bereit!

                           


Modell einer Honigbiene

 

       

Modelle verschiedener Insektenköpfe

 
 

15.08.18

Blühflächen für Bienen in der Tellkampfschule

Es summt, brummt und zirpt rund um die Tellkampfschule. Grund dafür sind die beiden bunten Blühflächen, die seit dem Frühjahr vor und hinter der Schule wachsen.
Die fortschreitende Intensivierung in der Landwirtschaft, sowie umfangreicher Siedlungs- und Straßenbau führen zu einer schleichenden Veränderung unserer Kultur- und Städtelandschaft. Die Folgen für blütenbesuchende Insekten sind gravierend, denn Nahrungsgrundlagen gehen verloren und der Lebensraum wird knapp. So hat sich die Situation für alle nektar- und pollensammelnden Insekten in unseren Städten enorm verschlechtert.
Deshalb hat die Umweltschule Tellkampfschule beschlossen, etwas zu tun und sich beim BienenBlütenReich beworben.

Interessierte BürgerInnen, SchülerInnen und LehrerInnen sind am
Do., 30.08.18 und am Do. 13.09.18 um 15.00 Uhr
herzlich zur Führung über die Blühflächen der Tellkampfschule eingeladen.
Treffpunkt: Haupteingang der Schule
Dauer: ca. eine Stunde

Mehr dazu...

 

 

Fortbildung „Schulbienen“
02.05., 25.05. und 13.06.2018

Das Schulbiologiezentrum stellt die „Schulbienen“ vor – vom Mini-Schwarm zum kleinen Bienenvolk. Dieses saisonale Projekt eignet sich für hannoversche Schulen, die Interesse an Bienen an der Schule haben, entweder als Bestandteil des Unterrichts, als AG oder als AG im Ganztag. Es bietet einen Einstieg in die Welt der Bienen, ohne die hohen die Kosten und den Aufwand einer Imkerei.

  • Zielgruppe: „bienenaffine“ LehrerInnen (Biologie und NaWi) und BetreuerInnen im AG- bzw. Ganztagsbereich SEK I und GS
  • Unterrichtsfach: Biologie, NaWi, Sachunterricht
  • Jahreszeit: Mai bis zu den Sommerferien

Kursinhalte:
• An drei Terminen erfahren die TeilnehmerInnen, wie die praktische temporäre Bienenhaltung aussehen kann,
• wie der Bienenschwarm ausgeliehen wird,
• in welchen Behausungen die Tiere gehalten werden und
• welche biologischen Phänomene der Honigbiene die SchülerInnen aktiv im Umgang mit dem Bienenvolk erarbeiten können.

Kontakt:
per Mail an: schulbiologiezentrum@hannover-stadt.de, oder telefonisch: 0511 – 168 47074

Als PDF zum Ausdrucken

Mehr zu den Schulbienen...

 

Und das fand am ersten Fortbildungstag statt:


TeilnehmerInnen lernen die Bestandteile einer „Schülerkiste“ kennen (Foto: Heike Uphoff)

 

 

Am 02.05.18 war der erste Teil der Lehrerfortbildung – und es ging zunächst theoretisch zu.
Bevor die Lehrer die Schüler an die Bienen lassen, müssen sie die Behausung der Schulbienen kennenlernen. Dazu versuchen sie die Schülerkisten wieder zusammen zubauen. Gar keine leichte Aufgabe wenn man kein Imker ist und noch nie einen „Fluglochkeil“ oder eine „Gemüllwindel“ in der Hand gehalten hat und nun Funktion und Lage in der Schülerkiste benennen soll. Dabei wurde die meisten Teilnehmern klar, dass der Umgang mit Bienen doch mehr erfordert als nur Interesse. Man ist für die Tiere verantwortlich und muss einige Dinge beachten, damit es den Tieren gut geht.
Zum Beispiel muss man berechnen können, ob sie zugefüttert werden sollten oder ob der „Futterkranz“, den sie angelegt haben reicht, wenn mal ein Wettereinbruch kommt. Oder ob man ihnen Bau-Rähmchen dazugeben soll, damit sie weiterbauen können.
Und auch das Halten der Rähmchen muss geübt werden, damit man weder gestochen wird, noch dass die Königin vom Rähmchen fällt weil es zu hektisch bewegt wird.

 

Impressionen vom zweiten Fortbildungstag:

Heute haben die Teilnehmer verfolgt, wie ein Bienenschwarm eine neue Behausung bezieht.

Dieser Vorgang ist immer ein Highlight in der Bienen AG, markiert er doch eine Wende in der AG: weg von den vorbereitenden Aktivitäten hin zur Arbeit an und mit den Bienen!

Zunächst musste die Schülerkiste richtig aufgebaut werden, damit die Arbeit an den Bienen anschließend reibungslos von statten gehen kann und sich die Tiere in ihrem kleinen Bienenstock auch wohlfühlen.

Foto: Winfried Noak

 

Dazu bildet man im Vorfeld einen kleinen Kunstschwarm mit einer Königin (bzw. man bestellt ihn beim Schulbiologiezentrum oder einem Imker in Schulnähe). Am Tag der Einlogierung hängt man den Kunstschwarm als kleinen Bienenschwarm in den Baum. Damit simuliert man die natürliche Teilung einen Bienenvolks im Frühjahr (Mitte/ Ende Mai), wenn sich das Volk stark vermehrt und ein Teil des Volkes mit der alten Königin als Schwarm den Stock verlässt und sich eine neue Behausung sucht.
Diesen Prozess „bilden“ wir nach.

 

Foto: Winfried Noak

 

Damit die Bienen die vorgegebene Behausung auch wirklich annehmen (in der Natur würden Spurbienen eine neue Behausung suchen), trennt man die Königin kurzzeitig vom Volk und hängt man sie in ihrem kleinen gelben Kästchen in die Schülerkiste, damit ihr anschließend alle Bienen nachfolgen.

 

Foto: Winfried Noak

 

Die Bienen werden dann vor dem Eingang der Schülerkiste abgeklopft.
Sobald sie den Duft (Pheromone) der Königin riechen und den dunklen Eingang der Kiste sehen, laufen sie alle zielgerichtet und für so kleine Insekten ganz schön fix, in die Kiste. Da sie Höhlenbewohner sind fühlen sie sich im Dunklen wohl und sicher.
Sie sammeln sich dort sofort wieder um die Königin. Dann kehrt schnell Ruhe ein.

 

 

Foto: Winfried Noak

       

 

Einige Teilnehmer trauen sich sogar auf Tuchfühlung mit den Bienen zu gehen und legen ihre Hand an die Bienen um zu spüren, wie warm und pelzig sie sind.

 

Foto: Winfried Noak

       

 

Impressionen vom dritten Fortbildungstag:

 

         

 

Ende Mai sind die Schulbienen in ihre Behausung gezogen; heute wird eine Durchsicht gemacht und geschaut, wie es den Bienen in der „Schülerkiste“ ergeht.
Die Lehrer übernehmen dabei die Position der Schüler: in der Bienen AG sollen die Schüler eigenständig an den Bienen arbeiten.

Zunächst wird von außen am Anflugbrett vor dem Flugloch beobachtet, wie stark dort die Bienenaktivität ist: Kommen Bienen mit Pollenhöschen an; sind Nektar-Sammlerinnen dabei (zu erkennen daran, dass der Hinterleib leicht schräg nach unten hängt durch die volle Honigblase), wie sieht die Kontrolle am Flugloch aus?


Dann öffnet man die Schülerkiste, zählt die Rähmchen und macht eine Durchsicht. Das heißt, man nimmt jedes Rähmchen in die Hand und überprüft nach folgenden Kriterien:

 

Foto: Winfried Noak

       

 

  • Sehe ich Brut in allen Stadien (vom Ei/ Stift, Rundmaden, Streckmaden, verdeckelte Brut, schlüpfende Bienen),
  • sehe ich einen Pollenkranz um das Brutnest (gute Futterversorgung der Brut mit Proteinen),
  • ist offener Nektarvorrat und oben unter dem Oberträger schon verdeckelter Honig zu sehen,
  • ist die Königin zu sehen
  • ist Bautätigkeit auf den Rähmchen zu sehen, die als letztes eingehängt wurden,
  • muss Futter in die Futtertasche nachgefüllt werden?

 

 

 

Foto: Winfried Noak

 

All diese Beobachtungen geben mir Aufschluss darüber, w ich jetzt im weiteren handeln muss. Was muss ich tun, damit es den Bienen gut geht?


Um den Futtervorrat bemessen zu können und um auch „trocken“ mit den Rähmchen arbeiten zu können, lässt man die Rähmchen (bei gutem, warmen Wetter; sonst kühlt die Brut zu sehr aus) nachmalen. Mit diesen Skizzen kann man in der AG gut weiterarbeiten.


 

Foto: Winfried Noak

       

 

23.03.18

Syrische Flüchtlinge restaurieren historischen Bienenwagen in Linden Mitte
(was die Zeitung dazu schrieb)

 


       

 

Bienen haben´s schwer:

Auf Äckern und Feldern rund um Hannover sind blühende Flächen rar geworden.
Das Futterangebot für die zur Bestäubung vieler Nutzpflanzen notwendigen Bienen (und anderer Insekten) wird schmaler und schmaler. Das mindert nicht nur die Erträge, sondern schwächt auch die Resistenz der Bienenvölker gegen Krankheiten.

In der Schule kann man diesem Trend ein wenig entgegenwirken in dem man Blühflächen anlegt. Unser erster Rundbrief für bienen-affine Lehrkräfte gibt wertvolle Hinweise dazu.

Rundbriefe für bienen-affine Lehrkräfte

Nummer 1, Oktober/November 2017

Merkblatt des Netzwerks Blühende Landschaft:

Standortauswahl und sorgfältige Bodenvorbereitung für Blühflächen:
Was ist zu beachten?

Nummer 2, Oktober/November 2017

Anregungen für die Gestaltung des Unterrichts Wildblumen und Wildbienen

Handhabung Mauerbienenkokons Nisthilfen

 

 

 

 

 

   

 

Bienen machen Schule!

Die alljährliche Landestagung der Lehrkräfte, die an außerschulischen Lernorten eingesetzt sind, fand diesmal in Wolfsburg statt (23./24.11.17).
Neben der Vorstellung der Autostadt als Lernstandort "Mobilität" gab es zahlreiche Workshops und Präsentationen neuer Projekte der verschiedenen Regionalen Umweltzentren.
In diesem Rahmen stellte Heike Uphoff für das Schulbiologiezentrum das Projekt "Schulbienen" vor. Dabei geht es um die Schulung von LehrerInnen an kleinen "Schulbienenvölkern", mit denen die Lehrer dann vor Ort an den Schulen mit Schülern an den Bienen arbeiten können.
Diese "Schulbienen" werden vom Schulbiologiezentrum für die Zeit von Mai bis zu den Sommerferien zur Verfügung gestellt. Teilnehmen am Projekt können städtische Schulen.


 
   
 
                                                                   
     

"Hannover HonigBox“

Wie schmeckt Hannover?
Wer das wissen möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu!

 


Aus fünf verschiedenen Stadtteilen kommt der Honig der „Projektarbeitsgruppe Hannover HonigBox“:
Aus Burg, aus Langenhagen, aus der List, aus dem Sahlkamp und aus Waldheim. Unter der Federführung der Internationalen Stadtteilgärten ISG haben sich das Schulbiologiezentrum Hannover, die Schülerfirma „Imkerei der IGS List“, Hannover summt! und der Kleingärtnerverein Waldesgrün zusammengeschlossen, um die Vielfalt von Hannovers Honig in einer Box zu präsentieren.
Allen gemeinsam ist es ein Anliegen, für den Erhalt der Flora und Fauna zu werben und sich für Biodiversität und Nachhaltigkeit einzusetzen.

Die „Hannover Honig Box“ mit den 5 Gläsern a 125 g kann bei der Tourist Information im Neuen Rathaus und am Bahnhof für 19,95€ erworben werden!

Pressekontakt:

Internationale StadtteilGärten Hannover e.V.
Eberhard Irion - Geschäftsführer -
Schwarzwaldstraße 33b - 30657 Hannover –
Tel.: 0511 - 260 4110 (AB)
info@isghannover.dewww.isghannover.de
Mitglied im Gartennetzwerk Hannover und im Garten-Beraternetz der Stiftungsgemeinschaft anstiftung&ertomis

 

 

Zeitungsartikel HAZ "Der Honig von nebenan"

 

       

 

 

Das Schulbiologiezentrum verfügt über eine lange Tradition der Bienenhaltung und des Bienenunterrichts. Bisher kamen die Schülerinnen und Schüler ins Bienenhaus des Schulbiologiezentrums,
um vor Ort die Biologie und Ökologie der Biene kennen zu lernen. (Dieses Angebot wird auch weiterhin bestehen bleiben, haben doch nicht alle Schulen die Möglichkeit und die Ressourcen, Bienen zu halten).
Diese Tradition wollen wir um das saisonale Konzept der "Schulbienen" erweitern.

Das Schulbienenkonzept

Wir bringen die Bienen in die Schulen: Ab Mai verleihen wir sogenannte Schülerkisten (kleine Beuten mit kleinen, leicht handhabbaren Rähmchen) mit einem kleinen Bienenvolk über die Leihstelle des Schulbiologiezentrums an Schulen. Diese Ausleihe von „Schulbienen“ eignet sich für eine Bienen-AG, zum Beispiel für den Ganztagsbereich. Es ist eine Form der AG, die im Sommerhalbjahr vor den großen Ferien stattfindet.
Das saisonale „Schulbienen“-konzept ermöglicht den Einblick in den Naturwabenbau und in die Entwicklungsphasen eines Jungvolkes. Da die Völker klein und überschaubar sind, sind weder die Schülerinnen und Schüler noch die betreuenden Lehrkräfte mit einer „Masse an Bienen“ überfordert.
Vor der Ausleihe beraten wir intensiv zur Handhabung der Bienen in den Schülerkisten. Die Auswahl eines geeigneten Standorts in der Schule, der Transport und das Aufstellen am Standort kann, muss aber nicht über uns erfolgen.
Die Betreuung der Bienen in der Schülerkiste erfolgt vor Ort über die AG-Teilnehmer/innen und die betreuende Lehrkraft, die auch den Unterricht mit den „Schulbienen“ gestaltet.
Des weiteren geben wir Beratungen und Material zu Unterrichtsanregungen und -ideen, was man mit unserem Leihmaterial zum Thema Bienen und mit den Schulbienen in den Schülerkisten machen kann.
Am Ende des Schuljahres (oder in den Sommerferien) werden die „Schulbienen“ in ihren Behausungen wieder zurückgegeben.
Die Schülerkisten sind sogenannte MiniPlus Beuten, die dem Rähmchenmaß Dadant-Hoch entsprechen. Es passen 11 Rähmchen nebst Futtertasche in eine Schülerkiste.

Information und Beratung:

Heike Uphoff
Tel. (0511) 168-46593

Sekretariat Schulbiologiezentrum
Tel. (0511) 168-45803

 

 
 

 

Schulbienen – vom Schwarm zum Bienenvolk
Ein saisonales Angebot der Leihstelle für hannoversche Schulen


Keine Aliens!

Foto: Karen Lau

   
               
   

   
 

25.05.2018

Jetzt sind sie da!
Nach ca. 10 Jahren hat die Tellkampfschule wieder Bienen.

Die „Mieter“ kamen nicht mit dem Möbelwagen, sondern hingen als kleiner Bienenschwarm im Baum.
Das Schulbiologiezentrum Hannover stellt der Tellkampfschule zwei sogenannte „Schulbienenvölker“ zur Verfügung. Frau Hausdorf, die Imkerin des Schulbiologiezentrums und Frau Uphoff (Lehrerin am Schulbiologiezentrum und an der Tellkampfschule) organisieren den „Einzug“ der jeweils ca. 7000 Bienen plus Königin.

Alle sind ganz schön aufgeregt und gespannt, ob alles gutgehen wird…..

 

 

Foto: Heike Uphoff

 

  Frau Braune, die stellvertretende Schulleiterin, hat die sogenannten „Schülerkisten“, die kleinen Bienenstöcke, für den Einzug freigegeben.  

Foto: Heike Uphoff

   
                   
 

 

 

Danach wird es wuselig: Die Königin wird kurzzeitig von ihrem Volk getrennt und in die Schülerkiste gehängt, damit ihr anschließend alle Bienen nachfolgen werden.
Die Bienen werden dann vor dem Eingang der Schülerkiste abgeklopft.
Sobald sie den Duft (Pheromone) der Königin riechen und den dunklen Eingang der Kiste sehen, laufen sie alle zielgerichtet und für so kleine Insekten ganz schön fix, in die Kiste. Da sie Höhlenbewohner sind fühlen sie sich im Dunklen wohl und sicher.
Sie sammeln sich dort sofort wieder um die Königin. Dann kehrt schnell Ruhe ein.

 

Foto: Heike Uphoff

 

Foto: Heike Uphoff

     

Die Schülerinnen und Schüler, die Schulleitung und auch die Kollegen haben gebannt den „Einlauf“ der Bienen in ihre neue Behausung verfolgt.

Foto: Heike Uphoff

Foto: Heike Uphoff

Einige trauen sich sogar, ihre Hand an die Bienen zu legen um zu spüren, wie warm und pelzig sie sind.

 

"Metjen"
Der kleine Bruder vom richtigen Met

Honig, Wasser und Backhefe...

 

 

 

 

 

 

 

Rezept:

9 Liter Wasser

3 x 500 g Honig jeweils im Abstand von 3 Tagen hinzugeben
(um die Hefe nicht durch Osmose austrocknen zu lassen)

1/2 Würfel Backhefe

Wir haben ihn nach 12 Tagen als "Heurigen" abgezogen

Für einige zu süß, für andere zu trocken, für viele einfach lecker...

 
 

 

 

Was bringt die Biene mit „nach Hause“?

Viele der in den Bienenstock heimkehrenden Arbeiterinnen tragen kleine bunte „Einkaufkörbchen“ an den Hinterbeinen. Mal sind sie gelb, mal orange, mal blau gefärbt.
Der Inhalt: Eiweißreicher Pollen, der beim Blütenbesuch am „Pelz“ der Biene hängengeblieben ist und während des Fluges in die Pollensäckchen genannten „Körbchen“ gebürstet wird.

Wo sind die Bienen „einkaufen“ gegangen? Bei "Calendula" oder "Phacelia"?
Kann man aus der Farbe und der Zeit schließen, welche Blüten die Biene besucht hat?

Irene Koch und Adina Walter, beide Lehramtstudentinnen der Leibniz-Universität Hannover haben sich während ihres mehrwöchigen Praktikums im Schulbiologiezentrum mit der Frage beschäftigt, wie man das Thema in die Schule tragen kann.
Sie haben einen „Pollenkalender“ entwickelt, der die Farbe des Pollens in den Vordergrund stellt.
Sieht man im Juni Bienen mit orangefarbigen Körbchen (auch Höschen genannt) kann man im Pollenkalender nachsehen, welche dazu passende Pflanze gerade blüht.

Der Pollenkalender fand auf der bundesweiten Fachtagung „Bienen machen Schule“ großen Anklang. Daher haben wir die hier entstandenen Éxcel-Tabellen für Sie verfügbar gemacht. Sie dürfen die Kalender gerne führ Ihre eigenen Bedürfnisse anpassen. Die Daten dazu lieferte der Deutsche Imkerbund e.V. auf seiner Webseite www.die-honigmacher.de.

 

 

 

 

 

Pollenkalender zum Herunterladen:

 

       

 

 

Was ist im Honig wirklich drin?

 

Im Honig (nicht nur im Wein) liegt die Wahrheit, der Schwindel liegt im Etikett.
Ist Rapshonig wirklich Rapshonig und ist der teure Löwenzahnhonig wirklich sein Geld wert?

Irene Koch und Adina Walter haben auf der Fachtagung „Bienen machen Schule“ gezeigt, wie man die tatsächliche Herkunft des Honigs durch die in ihm enthaltenen Pollen überprüfen kann.
Dazu braucht man mit Wasser verdünnten Honig, eine Zentrifuge zum Anreichern, ein Mikroskop und gutes Referenzmaterial dass sie in Form einer Pollenübersicht bereitstellten.

Arbeitsblatt Honig-Pollenanalyse

Honig-Pollenanalyse unter dem Mikroskop

Anleitung Dauerpräparation von Pollen (nach Safeline)

             
   

 

 

Passend zu beiden Themen:


Die von Irene Koch und Adina Walter entwickelte und jetzt im Schulbiologiezentrum ausleihbare

Pollen-Kiste

Inhalt der Pollen-Kiste

Pollen-Übersicht

Hinweis:

Die Zusammenstellung basiert nicht - wie irrtümlich dargestellt -
auf Materialien des Deutschen Imkerbundes.
Die Quellen sind die Landwirtschaftskammer NRW,
dem Verein Apis e.V. und der Agentur Lernsite.

Mehr dazu beim Imker-Portal

www.die-honigmacher.de

Wir danken für den entsprechenden Hinweis!

 

   

 


Bei Grauwetter sehen die Bienen 
auch kein polarisiertes Licht...

Sonst schon!

 

Bienen, Licht & Farbe:

Bienen orientieren sich am Stand der Sonne…

… und was ist, wenn die Sonne hinter Wolken verschwindet?


Bienen können die Schwingungsebene des polarisierten Lichtes erkennen und damit die Position auch der durch Wolken verborgenen Sonne. Sie haben zwei Facettenaugen mit mehreren Tausend leicht versetzten Einzelaugen (Ommatidien). Die acht Sinneszellen jedes einzelnen Auges erzeugen, von polarisiertem Licht getroffen, verschiedene Muster, je nachdem in welche Richtung das Auge blickt.

Die achteckige Polarisations-Sternfolie gibt die Vorgänge modellhaft wieder.

Mehr dazu...

Es ist nicht alles so, wie wir es sehen….

Bienen sehen die Welt anders als wir und finden sich ganz anders zurecht.


Welche Möglichkeiten gibt es in der Schule in diese „andere“ Welt einzutauchen?
Was können wir daraus lernen?


Um Bienen zu „verstehen“ muss man sich - auf anschauliche Weise – mit der Physik des Lichts auseinandersetzen.

Mehr dazu...

 

 

Definitiv keine Webung für Bienen:

Die Studentenblume Tagetes in Normallicht und unter Blaufilter



 

 

 

Schon lange her aber noch in guter Erinnerung...

 

Mellifera e.V.

Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung
Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle

in Kooperation mit dem Schulbiologiezentrum Hannover

 

Bundesweite Fachtagung "Bienen machen Schule"

15. - 17. Juni 2012

im Schulbiologiezentrum Hannover