Aktuelles aus dem Schulbiologiezentrum Hannover

(Seite aktualisiert 21.06.17 Me)

20.06.17

Unsere Leihstelle ist in den Sommerferien zwischen dem 10. und 14. Juli geschlossen!

20.06.17

Das Schulbiologiezentrum Hannover ist eins von bundesweit 16 Bildungszentren Klimaschutz.

Jeweils ein Zentrum wurde pro Bundesland ausgewählt, um ein Netzwerk zu bilden, dass der großen Herausforderung „Klimawandel“ begegnen kann.

Gemeinsam werden Klimabildungsaktivitäten weiter entwickelt und Multiplikatoren geschult.

Mehr dazu unter

www.16bildungszentrenklimaschutz.de

Mehr zu den Klima-Themen des Schulbiologiezentrums auf unserer "Klimaseite"

03.06.17

Das LifeScienceLab des Schulbiologiezentrums auf der

Halle 9, LifeScienceArea, Stand LA 09

10.06. - 18.06.2017, 9 - 18 h

Unsere Themen und Angebote:


DNA to go
Die DNA (Desoxyribonukleinsäure) ist der Code des Lebens. Vom Bakterium bis zum Blauwal bestimmen die Erbinformationen über Aussehen und Stoffwechsel aller Lebewesen. Die DNA besteht aus nur sechs verschiedenen Bausteinen. Einem Zucker, einer Phosphorsäure und vier verschiedenen organischen Basen. In der Abfolge ist der Code gespeichert. Stabil genug um Informationen von Generation zu Generation weiter zu geben, veränderlich genug für einen Wandel über Jahrtausende. Viren enthalten zwar auch DNA, können aber keinen eigenen Stoffwechsel betreiben und sind darum keine Lebewesen. Sie haben vielfältige Formen und Oberflächen und sind sehr wandelbar, was z.B. die Entwicklung von Impfstoffen erschwert.

  • Hier kann man ein 3D Model der DNA oder von Viren bauen und mit nach hause nehmen.
  • Mit nur wenigen Handgriffen, Schere und Kleber wird aus einfachem Papier ein dreidimensionales Papiermodel. So kann man sich den Bau der DNA oder verschiedene Virentypen besser vorstellen.

TreeChecker- Projekt der Bürgerwissenschaft
In den Bürgerwissenschaften werden Bürger zu Forschern, sammeln Daten und schaffen so Wissen für aktuelle Forschungen. Das Treechecker Projekt will die Gesundheit von Bäumen in Stadt und Land erfassen. Bäume kühlen unsere Städte, filtern die Luft und mildern die
Auswirkungen des Klimawandels. Aber die Bäume in der Stadt stehen unter Stress! Trockenheit und Hitze machen sie anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Die Zahl der erkrankten Bäume hat in den letzten Jahren zugenommen, so dass Baumkrankheiten wie das Eschensterben auf dem Vormarsch sind.

  • Bürger lernen Bäume zu bestimmen,den Standort mit GPS Daten einzumessen und den Gesundheitszustand von Bäumen zu erfassen.
  • Die Daten werden auf einer öffentlichen Website eingetragen und stehen für Forschungen zur Verfügung.

Der "TreeChecker" ist die vom Schulbiologiezentrum Hannover initiierte deutsche Version der englischen "Tree Health Survey" (OPAL: Open Air Laboratories, www.opalexplorenature.org). Die GPS-Eingabe bei "Tree Health Survey" funktioniert nur in Großbritannien.

Link zu www.treechecker.de

Als Baum-Bestimmungshilfe benutzen wir die Seite "Eikes Baumschule" (www.baum.bio-div.de).
Damit können auch jüngere Menschen und Laien leicht Bäume identifizieren.
Die Bestimmungshilfe lässt sich dem örtlichen Baumbestand entsprechend anpassen und herunterladen. Wir nutzen sie seit mehreren Jahren!

Mehr zu unserem Beitrag auf der IdeeExpo 2017...

19.05.17

Berufsorientierung für Oberstufenschülerinnen und –schüler im Bereich Life Science

 


Forscherwoche im Juni 2017


Die Naturwissenschaftliche Fakultät der Leibniz Universität Hannover und das LifeScience Lab des Schulbiologiezentrums der Stadt Hannover laden

vom 24. bis 28. Juni 2017
zum Experimentieren ein.

Mehr dazu im LifeScienceLab....

11.05.17

Sommerferien 2017
und dann noch Englisch lernen?!?!?

Sommerferien und dann noch Englisch lernen?!?!?
Na klar – aber ganz anders: lebendiges Englisch und Naturerlebnis auf dem
einzigartigen Gelände des Schulbiologiezentrums Hannover …

Zusammen Hütten bauen, Feuer machen, Jagdgeräte bauen, Wildpflanzen sammeln,
kochen, essen und vieles mehr
- auf Englisch!

Lebendiger Englischunterricht und Naturerlebnis auf dem einzigartigen Gelände des
Schulbiologiezentrums Hannover.
Redewendungen und Ausdrucksweisen lernen, wie sie in der Naturerlebniswelt und in der Naturwissenschaft angewandt werden, zusammen erforschen, entdecken, kochen und
essen... und alles auf Englisch!

Mehr dazu...

05.04.17

Die "Hannover HonigBox"

Wie schmeckt Hannover?
Wer das wissen möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu!

Die Imkerei des Schulbiologiezentrums Hannover hat an einem einmaligen Projekt teilgenommen:
Honige von fünf Vereinen, Institutionen oder Organisationen werden in einer Box vereinigt um die Vielfalt Hannovers abzubilden.

Mehr dazu....

Zeitungsartikel HAZ "Der Honig von nebenan"

Link zur Themenseite "Schulbienen" (www.hannover.de)

 

29.04.17

Wald mit/ohne Zukunft?

Foto: Jörg Ledderbogen

Auf einer unserer wenigen leeren Flächen, etwas versteckt und daher von der Öffentlichkeit wohl kaum beachtet, entwickelt sich derzeit ein Wald :
Lauter kleine bunte "Ahornbabys", Kinder einer in der Nähe stehenden großen "Ahornmutter" (die natürlich auch Vater ist...).
Was ware, wenn unser fleissiges Gärtnerteam hier keine Hand anlegen würde?

  • Würden sich (alle?) Baumbabys zu großen Bäumen entwickeln? Oder nur einige und dann welche?
  • Oder würden andere, schneller wachsende Pflanzenarten das Rennen machen?
  • Gibt es so etwas wie Chancengleichheit unter Pflanzen?
  • Die Startchancen für jedes einzelne Individuum sind gut, aber ist die Ausgangslage (nackter Boden) überhaupt natürlich?
  • Und: Wann wird ein Wald ein (schützenswerter) Wald?
  • ......

Für diejenigen die Lust und Muße haben, Waldbäume im Babyalter aufzuspüren, haben wir unter "Baumbabys" Fotos von Keimlingen zsammengestellt

Mehr dazu....

 

 

29.03.17

Neues aus der Leihstelle

Es gibt wieder Kauquappen...

Diejenigen, die bereits Kaulquappenvor des Grasfrosches vorbestellt haben, rufen wir so schnell wie möglich an um einen Abholtermin zu vereinbaren. Sie erhalten wie gewohnt alle zusätzlichen Materialien dazu.
Die jungerwachsenen Frösche bringen Sie bitte nach Ablauf der Metamorphose zur Wieder-Auswilderung zu uns zurück. So ist es mit der unteren Naturschutzbehörde abgesprochen.
WICHTIG: Spätentschlossene können nach Terminvereinbarung auch noch Kaulquappen erhalten, müssen aber bitte selbst für ein Behältnis (Kleinaquarium oder Plastikwanne), eine Pumpe und und einen Sprudelstein sorgen. Wir sind leider nur auf über 40 Bestellungen eingerichtet und die Zahl der Vorbestellungen war zu groß!

Kies für den Boden, Spirulina-Tabletten als Futter für 4 Tage erhalten Sie in jedem Fall.

Unser Sonntagsvormittagsprogramm 2017

Das neue Sonntagsprogramm für 2017 ist da!

Das Programm 2017 zum Herunterladen (pdf, 5 MB)

Und das gibt´s am nächsten Sonntag

29.03.17

Neues aus der Leihstelle

Es gibt wieder Schweineaugen bei uns...


Es ist uns gelungen, eine neue Bezugsquelle für Schweineaugen zu finden.
Damit ist es wieder möglich, Sie für Ihren Unterricht zu versorgen.
Nach Voranmeldung können Sie die Augen montags (Voranmeldung bis Donnerstag vorher) oder mittwochs (Voranmeldung bis Freitag vorher) ab 9:00 Uhr bei uns abholen.
Im Falle, dass die Präparation von Augen Bestandteil des Unterrichts im Schulbiologiezentrum ist, werden sie von uns bereitgestellt.

12.11.16

Wie arbeiten Enzyme?
Ein Experimentiervormittag im Schulbiologiezentrum

Zwei mit mit Stärke und Jod bzw. Milchpulver angereicherte Agar-Nährböden.
Beide Petrischalen wurden mit vier Löchern versehen .
In jeweils drei der Löcher wurden Waschmittellösungen gegeben,
ein Loch enthält destilliertes Wasser.

Erkennen Sie, welches Waschmittel Enzyme enthält?

Richtig:
Die Enzyme bauen die Stärke bzw. Milchbestandteile ab, deshalb bildet sich ein klarer Hof um die (enzymhaltigen) Waschmittelproben.

Und: Enzyme sind temperaturabhängig:


Hier baut Amylase bei verschiedenen Temperaturen mit Jodlösung angefärbte Stärke ab.

Mehr dazu in unserer Arbeitshilfe
"Couch Potato in Aktion - Versuche zur Enzymatik"

 

 

"Gefühlte" und tatsächliche Artenvielfalt in Deutschland

Mit unserer neuen Excel-"App" können Sie tippen,
wie viele Tierarten aus welchen systematischen Gruppen bei uns heimisch sind
und gleich überprüfen, wie stark Sie sich dabei verschätzt haben.

Hier zum Herunterladen

 

Die "Regenbogen-Werkstatt"


"Regenbogen" aus dem Suppenteller und Strahlengang in der Petrischale (Fotos: IMe)

Wann, wo und wie gibt es einen Regenbogen?
Wer Lust hat, einem Regenbogen auf die Spur zu kommen, Regenbögen selbst zu machen und einen "Zimmer-Regenbogen" an die Wand zu zaubern sollte sich in der Neuauflage unserer "Regenbogen-Werkstatt" umsehen:
Dort holen wir den Regenbogen ins Labor und gehen den dahinter stehenden Ursachen auf den Grund. Wer verstanden hat, wie ein Regenbogen "funktioniert" kann das nächste Grillfest mit einem schönen Farbenzauber aufpeppen. Im Winter reicht auch ein sonniges Fenster, ein Suppenteller, ein Taschenspiegel und etwas "Know How"....

Unterrichtshilfe "Regenbogen-Werkstatt"

 

Nach einigen Jahren Schädlingsbefall:

Endlich wieder viele Apfelsorten bei uns im Obst- und Insektengarten!


Goldparmäne in unserem Obst- und Insektengarten

Mehr dazu...

"Nacht der Fledermäuse" am 27.08.2016 im Schulbiologiezentrum:

Das Programm hier zum Herunterladen

Aushang (Programmübersicht)

 

Eintägige LehrerInnenfortbildung „Bodenfenster“
am Donnerstag, 01.09.16 von 09 - 16 Uhr

Teilnahme kostenlos!

Mehr dazu...

Bionik in der Schule
"Lotos-Effekt" im Unterricht und gerade keine Lotos-Pflanze zur Hand?
Es geht auch anders und einfacher!


"Kullertropfen" auf den graubereiften, mit winzigen Wachshärchen besetzten blauen Beeren der Mahonie
(rechts ein Teil des Tropfens unter dem Binokular)


Der "Lotos-Effekt" (nicht "Lotus", denn das ist der Hornklee!) ist eines der bekanntesten Phänomene der Bionik. Unter Bionik verstehen wir die technische Umsetzung biologischer Naturvorbilder, etwa der Häkchen der Klette die mit dem Klettverschluss in Verbindung gebracht werden können.
Die Blätter der Indischen Lotosblume (Lotos nelumbo), die im Buddhismus als Symbol der absoluten Reinheit gilt, bleiben stets sauber, auch wenn sie vorübergehend einmal von stinkend schlammigem Wasser bedeckt werden.
Wer träumt nicht davon? Sich ohne Folgen "einsauen" zu dürfen, ohne Seife sauber zu bleiben, und nie mehr Flecken auf Textilien beseitigen zu müssen. Schöner "Nebeneffekt": Die Blätter werden nicht nass!
Nicht nur Lotos, viele andere Pflanzen auch zeigen diesen "Kullertropfen-Effekt". Einige davon wachsen im Garten (Kapuzinerkresse oder das "Unkraut" Weißer Gänsefuß).

Besonders schöne Kullertropfen entstehen auf den blauen, hellgrau bereiften Beeren der Mahonie. Unter dem Binokular erkennt man mit Hilfe des als zusätzliche Lupe wirkenden Tropfens, dass die Oberfläche mit winzigen weißen "Fäden" besetzt ist.

  • Sind sie der Grund dafür, dass das mit der Pipette aufgesetzte Wasser als Tropfen herunterläuft ohne eine Spur zu hinterlassen?
  • Und warum setzen die Pflanzen auf diesen Effekt?

Auch die bei uns lieferbaren Pflanzen Pistia (Wassersalat), Salvinia (Wasserfarn) und der Farn Azolla lassen sich untertauchen ohne nass zu werden. Schmutz wird mit den "Kullertropfen" einfach abgespült. Das lässt sich zum Beispiel mit Zementpulver oder Kartoffelmehl gut zeigen. Hier allerdings sind nicht wachsige Nanostrukturen, sondern wasserabweisende, z.T. sehr kompliziert aufgebaute Härchen die Ursache für den "Kullertropfen-Effekt".

Arbeitshilfe "Bionik in der Schule: Der "Kullertropfen-Effekt"

Plant for the Planet Akademie
am Samstag, 11.06.16

20 neue Botschafter machen sich im wahrsten Sinne des Wortes ans "Eingemachte":
Plant-for-the-Planet-Akademie am 11.06.2016

Am Samstagmorgen standen die ersten Kinder bereits früh vor den Toren des Schulbiologiezentrums. Die 20 Kinder aus 13 verschiedenen Schulen bildeten eine kleine aber feine und sehr engagierte Gruppe und freuten sich auf den Tag.


"Regenwald im Einmachglas": Die Biosphäre für zuhause

Mehr dazu....

www.Plant-for-the-Planet.org

Sehen, was wir nicht hören können:
Experiment zum Echo-Lot Prinzip der Fledermäuse

Das folgende Experiment, bestehend aus Ultraschall-Sender- und -Empfänger sowie Einkanal-Trigger-Oszilloskop ist für Schulen ab sofort unter der Katalog-Nr. 1.9.36 bei uns ausleihbar!

Fledermäuse orientieren sich durch laute, für uns unhörbare Ultraschall-Laute. Sie können durch die Laufzeitunterschiede und die Amplitude (Lautstärke) der reflektierten Schallwellen Distanz und Richtung von Objekten (Hindernisse und Beutetiere) orten.
Im Experiment gibt ein kleiner Ultraschall-Lautsprecher ein Dauersignal ab. Ein Ultraschall-Empfänger dient als Fledermaus-„Ohr“. Das „Ohr“ wird ohne jegliche Verstärkung an ein einfaches Oszilloskop angeschlossen.
Das Oszilloskop zeigt die Stärke (Amplitude) der von einem Objekt zurückgeworfenen Schallwellen an. Je „höher“ die Amplitude die angezeigten Wellen, desto stärker das „Echo“.
Die Intensität des Echos hängt ab
• Vom Winkel zwischen Sender und Empfänger (Echo-Ortung: Richtung)
• Vom Abstand zwischen „Fledermaus“ und reflektierendem Objekt (Echo-Ortung: Distanz)
• Von der Oberflächenbeschaffenheit des Objekts: Glatte Oberflächen erzeugen ein erheblich stärkeres Echo als raue.

An glatter Oberfläche (Glasscheibe) reflektierter Ultraschall: Große Amplitude

An rauer Oberfläche (Stofftier) reflektierter Ultraschall: Kleine Amplitude (Fotos:Ingo Mennerich)

Mit der Trigger-Funktion des Oszilloskops kann man den Abstand des reflektierenden Objekts bestimmen und dadurch das Echolot-Prinzip der Fledermaus veranschaulichen.
Dazu wird das Sende-Signal auf den Trigger-Eingang gelegt und die Phasenverschiebung des je nach Abstand später einlaufenden Empfangssignals gemessen.
Wenn Sie ein Zweikanal-Oszilloskop in der Schule haben gelingt das natürlich leichter.
Hier können auch zwei „Ohren“ angeschlossen werden die jeweils einen eigenen Wellenzug erzeugen.

Wir beraten Sie gern und weisen Sie ggf. in die Handhabung der Ultraschall und des Oszilloskops ein! Anfragen unter (Leihstelle) 16840557.

Arbeitsblätter "Fledermäuse: Jäger in der Finsternis" (Masterarbeit Maren Kestner, 2015)
hier zum Herunterladen:

 

Alle Jahre wieder...

... Frühblüher "Online"...


Wie hieß das doch bloß noch mal...?
Gehirnjogging für Naturbegeisterte
Klick´ dich durch 70 Frühblüher im Wald und auf der Wiese

Lernquiz für den Computer

Nur wenige werden es auf Anhieb schaffen, sich fehlerfrei durch die 70 Farbfotos mit Frühblühern hinaufzuarbeiten. Doch wer bereit ist, aus Fehlern zu lernen und Ausdauer besitzt wird sich in der jetzt im Frühling aufblühenden Natur richtig gut auskennen...

 

Physik am Fahrrad...


Kräfte und Weg am Pedal bzw. am Hinterrad. Ein Modul unseres neuen Angebots

  • Warum fällt man mit einem Fahrrad nicht um obwohl die "Kontaktfläche" zur Straße kaum größer ist als die von "High-Heels"?
  • Könnte man den Lenker durch einen "Knauf" wie beim Kickboard ersetzen?
  • Wie funktioniert eine Ketten- oder Nabenschaltung und kann man damit Energie sparen?
  • Wie kann man Muskelkraft sparend Licht erzeugen?

In diesem neuen, noch in Entwicklung begriffenen Projekt des Energie-LABs versuchen wir, physikalische Phänomene, Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten erfahrbar zu machen.

Zu diesem Zweck suchen wir einige gebrauchte, aber intakte Fahrräder (Kinderräder, 26´´ und 28´´).

Kontakt: Energie-LAB der IGS Mühlenberg, Tel. 0511/16849508, info(at)energie-lab.de

 

Neu:

Arbeitshilfe
"Couch Potato in Aktion - Versuche zur Enzymatik"

  • Wo können Glukose und Stärke in einer Kartoffelpflanze nachgewiesen werden?
  • Kann aus Glukose Stärke aufgebaut werden?
  • Verfügen Lebewesen über Substanzen, die Wasserstoffperoxid unschädlich machen?
  • Hat die Temperatur einen Einfluss auf die Wirksamkeit von Enzymen?
  • Können Amylase und Pepsin die selben Nährstoffe umsetzen?
  • Hat der pH-Wert einen Einfluss auf die Enzymaktivität?

Hier zum Herunterladen

 

BNE: Bildung für nachhaltige Entwicklung

Sand: Eine endliche globale Ressource?

Kursangebot vom 01.02 - 05.02.2016 im Schulbiologiezentrum

  • Wie entsteht eigentlich Sand und warum gibt es hier viel davon und dort nur wenig?
  • Aus welchen Gesteinen kann Sand entstehen? Aus welchen nicht?
  • Was hat ein iPhone, Zahnpasta, ein Flug oder ein Wolkenkratzer mit Sand zu tun?
  • In wie weit ist unsere Zivilisation "auf Sand gebaut"?
  • Wie viel Sand verbrauchen wir und wie viel bleibt uns noch?

"Sand" ist ein politisches, aber auch ein geologisches Thema und hier verzahnen sich viele gesellschaftliche und naturwissenschaftliche Aspekte.
Seit 2002 lassen wir mit unserem GeoGarten und Themen wie "Steine erzählen Geschichte(n)" Steine selbst als Zeitzeugen für eine sich stets verändernde Welt sprechen.
Ausgewählte "Talking Stones" erzählen von Wüsten, tropischen Meeren, wandernden Kontinenten, ausgestorbenen und neuen Lebewesen und davon, dass unter geologischen Zeitmaßstaben gesehen nichts so war, wie es heute ist, und dass auch nichts so bleiben wird, wie heute...

Jeder mit uns vereinbarte Kurs kann individuell abgesprochen, mit jeweils dem Schwerpunkt "Sand : Eine endliche Ressource?" oder "Steine erzählen Geschichte(n).

Da die Kurstage auf eine Woche begrenzt sind,
bitten wir
um schnelle Anmeldung!


Der "Sandmanscharo" von Hannover

Bis 40 Tausend Tonnen Sand verbrauchen wir jährlich weltweit, für Gebäude, Straßen, Glas, Computer und viele andere industrielle Zwecke.
Würde man diesen Sand über dem hannoverschen Rathaus der Stadt ausgießen ergäbe das einen "Sandmanscharo" von über 2 km Höhe und fast 7 km Breite. Mitten in der Stadt.
Jahr für Jahr, Tendenz steigend.

  • Wie entsteht Sand? Warum gibt es ihn dort, dort aber nicht?
  • Wächst Sand so schnell nach, wie verbraucht wird?
  • Lässt sich "verbrauchter" Sand wiederverwenden?
  • Welche Möglichkeiten gibt es Sand "einzusparen"?

Mehr dazu in unserem "Workshop Sand"

 

 

Nachwachsende Treibstoffe:
"Vom Acker in den Tank?"
Bioethanol und Biodiesel "selbst gemacht"

Wie viele Kartoffeln bräuchte man eigentlich für einen Autobahnkilometer?

Kursangebot vom 08.02 - 19.02.2016 im Energie-LAB

Autofahren erzeugt eine Menge CO2.
Warum ist das so und welche CO2-neutralen Alternativen gibt es?

Mehr dazu...

 

 

schulbiologiezentrum.info:
Mehr als 1 Million Besucher in 5 Jahren,
Tendenz steigend...

Unsere Webseite ist in mehr als 12 Jahren durch "private" Initiative (außerhalb der "Dienstzeiten") aufgebaut und erhalten worden. Die Zahl der "Clicks" und "Downloads" und viele Ihrer Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass sich die Arbeit gelohnt hat.

Besuche 01.01.2009 - 31.12.2014

(Quelle: Webstatistics 1und1)

Wir danken Ihnen für Ihre Treue!

 

Experimentier-Set "Leuchtmittelvergleich"
"Deutschland sucht das Superlicht!"

Ein Unterrichtsangebot des Energie-LABs

  • Welche Leuchte eignet sich für welchen Zweck?
  • Wie sieht es mit dem Energieverbrauch aus?
  • Welche Kosten-/Nutzen-Relationen gibt es?

Mehr dazu in unserer Arbeitshilfe "Leuchtmittelvergleich"

Mehr zum Energie-LAB...

 

Wir waren wieder dabei...

Diesmal mit dem Thema "Pflanzen und Klima"

Mehr dazu...

 

Arbeitshilfe "Pflanzen und Klima" zum Herunterladen

Pflanzen und Klima

Pflanzen sind langweilig!
Wir beweisen euch das Gegenteil!


Wo sind unsere Zimmerpflanzen eigentlich zu Hause, wie sind sie an die dortigen
Verhältnisse angepasst und wie kann man sie "artgerecht" pflegen?


»Warum sind Blätter eigentlich grün?« oder »Warum hat ein Kaktus keine Blätter?«
sind einige wenige Geheimnisse, denen es gilt, auf die Spur zu kommen.
In diesem Kurs werden ganz besondere Pflanzen untersucht, ihre Anpassungen an ihren Lebensraum und spannende Prozesse, die im Inneren der Pflanze ablaufen.
Mit der Methode des ›Forschenden Lernens‹ (Inquiry Based Science Education – IBSE), lernen SchülerInnen, wie packende Fragestellungen mit wissenschaftlichen Methoden gelöst werden.


Angebot für SchülerInnen der Sek. I

Im Herbst steht Orion am Morgenhimmel...

Foto: Ingo Mennerich


...im Winter am Nacht- und im Frühjahr am Abendhimmel.
Und wo steht er im Sommer?

Arbeitshilfe 19.72 "Zeit"
zum Herunterladen

Photometrische und visuelle Gewässergütebestimmung

Sauerstoffbedarf (CSB mg/Liter) und Chlorophyllgehalt (Mikrogramm/Liter)

Arbeitshilfe 19.78
"
Gewässergütebestimmung mit dem Photometer"

"Denken" Tomaten "nachhaltiger" als wir Menschen?


Foto: Jörg Ledderbogen

Nein, keine Angst, das sind keine verwurmten Bio-Tomaten!
Und auch keine mit Kressekeimlingen bestreuten...
Bio-Tomaten sind es aber schon, und ganz besondere:

Bei uns bekommen einige von ihnen nämlich Kinder noch innerhalb der "Mutter" und damit
sind sie im wahrsten Sinne "lebend gebährend".
Aus jedem der in der Frucht ("Tomate") angelegten Samen keimt eine junge Pflanze.
Eine "Investition" in die Zukunft, mit der "Absicht" dass das Leben weitergeht.

Die Natur "denkt" halt nachhaltig...

Sonnenfinsternis in der IGS Mühlenberg...

...mit Unterstützung vom

Meine Lochkamera mache ich mir zwischen den Fingern...

...oder ich zaubere die verfinsterte Sonne mit einem Taschenspiegel an die Schule!

Mehr dazu auf unserer "Sternenseite"

 

 

 

 

Geschlossene Gesellschaft:
Unsere "Biosphäre III" wird 21 Jahre alt!


Biosphäre III (unten) mit ihren kleinen "Ablegern" in Einmach- und Würstchengläsern.
Hier mit einer 8. Klasse der KGS Hemmingen (Themenwochen "Photosynthese") kurz vor dem 20sten Geburtstag.

Lang ist´s her:
Am 08. März 1995 haben Schülerinnen und Schüler einer 8. Klasse der Realschule Liebenau anlässlich eines "Umwelttages" eine "Biosphäre" eingerichtet. Sie haben ein großes gläsernes Terrarium mit Erde gefüllt, Pflanzenstecklinge hineingesetzt, ein wenig Wasser hinzugefügt und alles mit einem Glasdeckel und Silikon verschlossen.
Die "Biosphäre III", benannt nach ihren Vorbildern, der Biosphäre I (unserer Erde) und der Biosphäre II (in Arizona) entwickelte sich zu einem grünen, völlig autarken Lebensraum, ohne dass jemals ein Tropfen Wasser hinzugefügt werden musste. Wie auf der Erde verdunstet das ursprünglich zugefügte Wasser, kondensiert und geht als "Regen" nieder. Ein steter Kreislauf.
Warum den Pflanzen in der großen und kleinen Biosphäre allerdings nicht die Luft ausgeht, hat schon viele Besucher zum Grübeln gebracht...

Klimawandel
zwischen Taschenrechner und Experimenten:

Steht uns das Wasser bald bis zum Hals?

  • Wasser dehnt sich bei Erwärmung aus, aber um welchen Betrag?
  • Und wie stark würde der Meeresspiegel bedingt durch diesen Aspekt des "Klimawandels" steigen?
  • Kann man das in der Schule naturwissenschaftlich korrekt ermitteln?

Mehr dazu in unserer neuen Arbeitshilfe "Wenn sich die Ozeane ausdehnen..."

Grafik: Ingo Mennerich

Zum Vergrößern Bild anklicken!

Ein Blick in die Zukunft?
Dieser jetzt vom Schulbiologiezentrum Hannover erstveröffentlichte Ausschnitt aus der von uns geplanten Seekarte des "Südfriesischen Wattenmeeres" zeigt das Mündungsgebiet der Weser und der Leine etwa zur Jahrtausendwende 2100...
Alle Positionsangaben und Ortsbezeichnungen ohne Gewähr!
Karte noch nicht zur Navigation zugelassen!
Als Unterrichts-Einstieg in das Thema "Klimawandel" ausdrücklich gestattet.
Bei Fehlern und unvollständigen Angaben bitten wir um Nachricht!
Bitte helfen Sie uns, die Karte zu vervollständigen. Danke!

©Schulbiologiezentrum Hannover 2014

Elodea (Wasserpest) lässt in der Sonne
den pH-Wert steigen...

Ein Experiment innerhalb unseres "Photosynthese"-Angebots:

  • Wird eine grüne Pflanze (z.B. Elodea) belichtet verwandelt sie CO2 und Wasser in Zucker
  • Wenn der CO2-Gehalt abnimmt, steigt der pH-Wert im Wasser
  • Mit einem pH-Indikator (Bromthymolblau-Lösung) kann man das gut verfolgen:
    Das Wasser,mit ausgeatmetem CO2 angesäuert, ist zunächst gelb (pH 6) und färbt sich im Laufe eines Tages blau (pH 8).
  • Die O2-Bläschenbildung geht mit steigendem pH (CO2-Mangel) zurück.

Ob das auch "rückwärts", also bei der Atmung, funktioniert?

  • Nach einer Nacht im Dunkeln sinkt der pH-Wert wieder auf 7 (grün).
  • Tropfenweise Zugabe von Sprudelwasser senkt den pH-Wert wieder auf den Ausgangswert.
  • Bei Belichtung und Photosynthese steigt er wieder auf pH 8.
  • Das ungefährliche Bromthymolblau hat auf die Photosynthese offenbar keinen Einfluß:
    Das Experiment kann über mehrere Tage laufen.

Foto: Ingo Mennerich

 

 

 

Auszeichnung "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat im August 2013 das Schulbiologiezentrum Hannover mit dem eingereichten Thema "Nachwachsende Treibstoffe: Vom Acker in den Tank?" als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.
Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.

Mehr dazu...

Plant-for-the-Planet...

Am 22. Juni 2013 stürmten 36 Jungen und Mädchen das Gelände des Schulbiologiezentrums um mit ihren mitgebrachten Spaten und Schaufeln Grassoden abzuheben, Löcher auszuheben und Erde umzugraben. Sie pflanzten für die Bienen des Zentrums eine große Himbeerhecke und einen Bienenbaum (Euodia hupehensis)......

Mehr dazu...

Bildung für nachhaltige Entwicklung:

Pommes werden nicht in der Tüte geboren...

Ganz ehrlich: Wie viele Ihrer Schüler denken wirklich darüber nach, wie Supermarkt-Pommes Frites entstehen und was sie enthalten?
1 - 2 -3..., Tüte aufgeschnitten, gefrorenen Inhalt auf´s Backblech oder in die Friteuse, fertig, essen, fertig...
Im Schulbiologiezentrum lernen Kinder seit mehreren Jahren in kleinen, von Pädagogen und Gärtnerinnen betreuten Gruppen, wie man Kartoffeln (und viele andere Gemüsepflanzen!) im Frühjahr anbaut, wie viel Arbeit das macht und wie viel Zeit vergehen muss bis aus den in die Erde gelegten Saatkartoffeln viele neue "Babykartoffeln" werden.
Beim zweiten Besuch im Sommer kann geerntet werden.
Und dann geht´s - über einem selbst gemachten Lagerfeuer oder auf einem mit Holz befeuerten Herd - ans Kochen.
Dazu brauchen wir keine Fernsehköche!
Das, was Sterneköche als Zutaten empfehlen, holen wir mit den Kindern aus dem Wald.

Interesse? Fragen Sie einmal nach unseren "Gemüsekursen"!

 

Neu in der Ausleihe:
Der Wolfskoffer


Inhalt:

  • Trittsiegel von Wolf und Hund
  • Vorderpfote Wolf (Gips)
  • Wolfskralle, Eckzahn und Lupe
  • Beutefellstückchen
  • Wolfskot (künstlich) mit Wildschweinhaaren
  • Wolfsschädel
  • CD mit Wolfsgeheul
  • DVD Wölfe in der Lausitz
  • Informationsheft über Wölfe
  • ausgearbeitete Unterrichtseinheiten


Der Wolf ist zurück in Niedersachsen – in den niedersächsischen Klassenzimmern gibt es ihn schon lange. Der Koffer bietet Materialien fürverschiedene Klassenstufen und Themen, auch fächerübergreifend, u.a. auch 7 Stationen zum Thema „Vom Wolf zum Hund“, das von uns im
letzten Jahr ausgiebig erprobt wurde.

 

Von Riesenfußzwergen und Zwergfußriesen...


aus denen, als die Drachen kamen, fast zufällig Riesenfußriesen und Zwergfußzwerge wurden. Was ihnen das Leben rettete...

Eine kleines Märchen macht deutlich warum es Jungs, Mädels und Sex gibt.

Vielleicht Ihr Einstieg in das Thema "Sexualität" und "Genetik"?
"Dominant-resseziv" oder lieber "intermediär"?
Es gibt da eine Fülle interessanter Neukombinationen!

Die

Arbeitshilfe 10.12 "Zwergfußriesen und Riesenfußzwerge"

enthält das Märchen, Kreuzungschemata eines dihybriden dominant-rezessiven bzw. intermediären Erbgangs, Arbeitsblätter und Ausschneidebögen.

Viel Spaß dabei!

 

Mit einer CD (oder DVD) die Wellenlänge(n)
des Lichts messen...

Jetzt als Experimentierset (1.6.37) bei uns ausleihbar:
Ein Laserpointer (oder eine helle LED-Taschenlampe) wird auf eine CD (oder DVD) gerichtet.
Die CD (DVD) reflektiert den Strahl und wirft ihn auf eine Projektionsfläche.
Neben dem so reflektierten Laserstrahl erscheinen in bestimmten Abständen weitere, durch Beugung an den der schmalen Datenspur hervorgerufene Beugungsprodukte.
Daraus kann man (relativ leicht) die Wellenlänge z.B. eines Laserpointers bestimmen.
Oder die Wellenlänge jeder Farbe im sichtbaren Spektrum.

Arbeitshilfe 19.68 "Wellenlänge des Lichts mit einer CD messen"

 

Das Grün der Blätter ist nur ein "Abfallprodukt"
Pflanzen sind nur deshalb grün weil sie mit Licht dieser Wellenlänge nichts anfangen können. Ein einfaches Experiment mit der Wasserpest Elodea zeigt ihren "Hunger" nach blauem und roten Licht. Nur dort erzeugt sie Sauerstoff. Rot oder blau allein reicht allerdings auch nicht...

Mit einem ab jetzt bei uns ausleihbaren Photospektrometer kann man die Absorptionseigenschaften des grünen Photosynthese-Pigments Chlorophyll untersuchen und den Kurvenverlauf aufnehmen.

Absorptionskurve Chlorophyll:
Aufgenommen im Schulbiologiezentrum von Schülerinnen des Gymnasiums Mellendorf

EXCEL-Arbeitsblatt zur Aufnahme der Absorptionswerte

Urwald im Norden Hannovers?
Die Welt nach uns...

Alte, umgestürzte und sich langsam auflösende Bäume werden von neuen Generationen überwuchert. Ein grünes, undurchdringliches und morastiges Dickicht, Tod und Leben zugleich...
So erlebten die Legionen des Römischen Reichs den Norden Germaniens und scheiterten bei seiner Eroberung.
Wer mag, kann (am besten allein) im Schulbiologiezentrum um den Weiher herumgehen (über die frisch in Stand gesetzte hölzerne Brücke) und sich Gedanken darüber machen, wie es bei uns wohl aussehen würde wenn die Natur wieder die Oberhand gewänne..
Im Norden des Weihers gibt es die "Null-Parzelle": Eine Fläche, die vor 50 Jahren freigeräümt (anders als die Altholzparzellen in der Eilenriede) und sich dann vollständig selbst überlassen wurde.
Und im "Garten für ökologische Kleinexperimente" gibt es "Monats-" und "Jahresbeete" , Flächen mit unterschiedlichen und unterschiedlich tiefen Böden und grüne Dächer die keiner pflegt.. Sie alle zeigen, wie sich Natur ohne unsere Eingriffe entwickelt...

Hier Bäume, da Waldwiese, hier Bärlauch, dort Springkraut. Warum ist das so?

Und immer wieder die Frage: Wie sieht die Welt nach uns aus...?

 

Jetzt erschienenes Buch beschreibt unsere fast 130jährige Geschichte...

Fast 130 Jahre ist das Schulbiologiezentrum Hannover alt, auch wenn es erst seit den siebziger Jahren diesen Namen trägt.
Spannende Ausschnitte aus der Geschichte dieses vielleicht ältesten deutschen Umweltbildungszentrums - angereichert durch viele Bilder - finden sich in diesem jetzt erschienenen Buch das am 4. 11. in einem geladenen Kreis vorgestellt wurde.

Es ist eine "Chronik über die Entstehung der Botanischen Schulgärten in Burg und Linden von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute".
Das von Kennern wie Gerhard Winkel, Eberhard Reese, Renate Grothe und Winfried Noack im Laufe meghrerer Jahre geschriebene und vom Förderverein des Schulbiologiezentrums e.V. herausgegebene Buch können Sie für 15 € bei uns erwerben.

Einige Kommentare:
Es liegt gut in der Hand, besicht durch ein gefälliges Layout und egal ob man es lesend von vorn nach hinten oder Bilder guckend von hinten nach vorne durchblättert:
Es ist alles andere als eine langweilige Chronik und man spürt das Herzblut mit dem es von "Insidern" geschrieben und zusammengestellt wurde!

 

 

Projekttag "Vom Acker in den Tank?!"
(in Zusammenarbeit mit dem Schul-LAB der IGS Mühlenberg)


Zucker ist Sonnenenergie pur und brennt. Aber nur in vergorener Form ist er ein
- allerdings sehr umstrittener - Treibstoff...


Unser Projektangebot "Vom Acker in den Tank?" führt Schülerinnen und Schüler in weitgehend selbst durchgeführten Experimenten von fossilen - fraktionierte Destillation von Erdöl - zu erneuerbaren, nachwachsenden Treibstoffen, hier am Beispiel von Bioethanol auch Zuckerrüben (Vergärung, Destillation) und Biodiesel (Herauspressen von Öl aus Rapssamen, Veresterung zu Methyl-Rapsölester).
Das praktische Tun wird begleitet von der Frage:
Was bringen NAWAROS für die Umwelt?

Angebot für SchülerInnen der Klassen 8 - 11 (nach Absprache)
Der Projekt-Tag ›Vom Acker in den Tank‹ war eins unserer Angebote beim "November der Wissenschaft" 2012

 

 

Jeder wird Billionär!

Wie viele Kupferatome enthält ein Kupfernagel?
Das kann man ausrechnen, Amadeo Avogadro und Josef Losschmidt sei Dank...
Ganz kurz: Wenn jedes Kupferatom in diesem Nagel 1 Euro wert wäre dann könnte man über jedem Bewohner dieser Erde etwa 11 Billionen Euro ausschütten...
Ob das nun wünschenswert ist oder nicht mögen Sie entscheiden.

In jedem Fall:
Den Nagel mit einer kleinen Anleitung zum Rechnen* erhalten Sie - zur Ausleihe - bei uns im Schulbiologiezentrum!

*) Rechnen muss man mit Molgewichten und der Avogadro´schen bzw. Losschmidt´schen Konstante, dabei das Periodensystem der Elemente dabei haben, einen Taschenrechner benutzen und keine Angst vor großen Zahlen haben!

Mehr dazu....

 

 

 

Themen im Schulbiologiezentrum...

Wirkung von Enzymen unter dem Mikroskop


lLinks: Jodtest ohne und mit Amylase, rechts: Stärkekörner (Jodfärbung)


Stärkekörner ohne (links) und mit Amylasezugabe (rechts)
Fotos: Ingo Mennerich

Wenn man wenig feine Speisestärke aus den Küchenschrank (z.B. Maizena), mit twas Wasser vermischt unter das Mikroskop bringt sieht man, dass das sie sich nicht auflöst sondern aus in Wasser unlöslichen "Stärkekörnern" (Amyloplasten) besteht. Man kann die Stärke mit wenig Jodlösung violett anfärben.
Um die in der Stärke enthaltene Energie nutzen zu können muss die Pflanze sie in einen löslichen Zustand verwandeln. Das tut sie mit Hilfe von Enzymen (Amylasen).
Amylasen kann man aus keimendem Getreide isolieren (mörsern, zentrifugieren) und anschließend beobachten, wie sie bei bestimmten Temperaturen die Stärke entfärben und schließlich die Amyloplasten auflösen. Der Kontrollversuch zeigt den Unterschied.
Die Verzuckerung lässt sich sowohl mit Fehling´scher Lösung zeigen als auch unter dem Mikroskop beobachten: Die langsam schrumpfenden Amyloplasten locken bei steigender Zuckerkonzentration in ihrer Umgebung Bakterien an.
Diese Technik der Stärkeverzuckerung findet Anwendung in der Bierbrauerei und in der Herstellung von Bio-Treibstoffen.

Mehr Themen...

Was leisten Solarmodule, wenn die Sonne
aus der "falschen" Richtung scheint?

EXCEL-Programm zur Berechnung der Leistung eines nicht nachgeführten Solarmoduls
in Abhängigkeit von der Höhe und dem Azimut (Himmelsrichtung) der Sonne

EXCEL-Programm zur Berechnung der Höhe und des Azimuts (Himmelsrichtung) der Sonne
in Abhängigkeit von Ort und Zeit

Neues aus dem "Energiegarten" (2012)

 

Schmetterlingsentwicklung
live erleben...

Iiihhhhh, Raupen! Aber ich trau´mich!

Foto: Werner Waldrich, Schulbiologiezentrum Kassel

Wer jetzt noch das Thema "Schmetterlinge" mit lebendigen Tieren bestreiten will, muss noch bis zum Frühjahr warten!

Die Raupen unseres Kleinen Nachtpfauenauges wachsen, häuten sich, wachsen, häuten sich, verpuppen sich und verwandeln sich in wunderschöne Schmetterlinge die sich paaren und Eier legen womit der Kreislauf von neuem beginnt...

Wir geben im Frühjahr jeweils 10 von ihnen in die Schulen und Kindergärten zum Halten und Beobachten.
Wenn sie sich in etwa 5 -6 Wochen eingesponnen haben, nehmen wir die Kokons zurück.

Bestellungen und nähere Informationen unter
168-47594 oder 168-40557 (Leihstelle).

Dazu die Arbeitshilfen...

15.24 Das Kleine Nachtpfauenauge und andere Schmetterlinge
(mit Arbeitsblättern) (5,6 MB)

Kurzinformationen (Pflegeanleitung)
21.8 Kleines Nachtpfauenauge, 32 kB

Schmetterlinge für den Computer:
Lernquiz: "Kennst du Schmetterlinge?"

 

 

 

 

 

 

Kursangebote 2017

(Themenwochen)

Kalender hier zum Herunterladen

Themenwochen im Jahr 2017:

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung!

30.03.17

Unsere kleinen "Pflanzentage" 2017...
Verkaufstraining für unsere Azubis:
Pflanzen für Ihren Garten
aus dem Schulbiologiezentrum

Am ersten Dienstag des Monats zwischen 10 und 15 Uhr können Sie im Rahmen eines "Verkaufstrainings" für unsere Auszubildenden gegen eine kleine Spende Pflanzen aus dem Schulbiologiezentrum erwerben.

Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich beraten!

Mehr dazu...

21.06.17

Es geht wieder einmal "bergab"...

...mit der Tageslänge: Kein Tag ist bei uns so lang wie der 21. Juni.
Nun werden sie wieder kürzer (zunächst ganz langsam, dann bis zum Herbst immer schneller). Erst kurz vor Weihnachten können wir sagen: Es geht wieder "aufwärts"...

Passend zum Sommeranfang bieten wir Ihnen ein Programm zur Berechnung einer Sonnenuhr, die ganz einfach auf den Schulhof gemalt werden kann und bei der Ihre Schüler selbst die "Schattenwerfer" sind. Eine solche Sonnenuhr gibt es seit der EXPO 2000 in unserem Themengarten "Sonne, Energie, Klima".

Ein weiteres Programm hilft Ihnen bei der Einschätzung der vom Ort, Jahres- und Tageszeit abhängigen Sonnenhöhe, der Himmelsrichtung aus der sie scheint (Azimut) und der Länge Ihres Schattens.

Unsere "Stonehenge-Sonnenuhr" fußt auf dem selben Prinzip, nur dass wir hier kleine "Menhire" ("Hinkelsteine") als Schattenwerfer eingebaut haben.

Mehr dazu in unserer Arbeitshilfe "Die Sonnenuhr auf dem Schulhof"

Excel-Programm zur Berechnung Ihrer "Boden-Sonnenuhr"

Excel-Programm zur Berechnung der Höhe und des Azimuts der Sonne sowie des Schattenwurfs

Der "Plantago", das vom Förderverein des Schulbiologiezentrums vierteljährlich herausgegebene aktuelle Magazin, ist jetzt wieder online!

Hier geht´s zur neuesten Ausgabe!

Unsere Pflanzenlieferungen 2017

Das Heft hier zum Herunterladen

Mehr dazu...

 

Neu...

... Unterrichtshilfe "Sand - eine endliche globale Ressource"


"Sandkiste": Vieles, aber nicht alles, ist aus Sand gemacht

Sand ist keine unendliche Ressource!
Sand entsteht nur aus bestimmten Gesteinen und nur unter bestimmten Bedingungen.
Nicht jeder Sand ist nutzbar, Wüstensand eignet sich zum Beispiel nicht zum Bauen.
Wozu man Sand heute verwendet, wie viel davon verbraucht wird und wie lange die globalen Reserven noch reichen werden kann ein spannendes Unterrichtsthema, zum Beispiel für eine Projektwoche sein.
Unsere neue Unterrichtshilfe fasst alle unsere bisher erprobten "Stationen" zum Thema Sand zusammen.

Hier zum Herunterladen

04.12.16

Können wir in Hannover sehen,
ob auf Amrum gerade Flut oder Ebbe ist?

Yes, we can!

Flut und Ebbe entstehen (einfach formuliert) durch die Anziehungskräfte des Mondes und der Sonne so wie durch die ihnen entgegensetzten Fliehkräfte.

Wer ein Auge auf die aktuelle Mondphase hat wird abschätzen können, wann der Mond im Süden steht. Dieser so genannte "Meridiandurchgang" des Mondes steht in einer ortsabhängigen zeitlichen Beziehung zu Ebbe und Flut, dem "Hochwasserintervall".

Wir haben uns einen kleinen "Mond-Gezeiten-Rechner" ausgedacht, der in einer Petrischale Platz findet, unabhängig vom Stromnetz arbeitet und der recht gut vorraussagen kann, wo und wann Ebbe und Flut ist.


Dieser "Rechner" geht nach dem Mond, aber auch nach der Sonne:
Die neue, verbesserte Version (2017) berücksichtigt die unterschiedliche, von der Mondphase abhängigen durchschnittliche tägliche Verspätung des Hoch- und Niedrigwassers. ("Priming" und "Lagging").
Auf der Unterseite finden Sie die Hoch- und Niedrigwasserintervalle vieler Orte an der Nordsee.

In der Unterrichtshilfe finden Sie Ausschneidebögen für die Grund- und Deckscheibe,eine "Betriebsanleitung", Tabellen zur Bestimmung des "Hochwasserintervalls"vieler Orte an der Nordsee, der Mondphasen (2017 - 2026), der Meridiandurchgänge und vieles andere mehr.

Den "Mond-Gezeiten-Rechner" können Sie im Rahmen eines fächerübergreifenden Inquire-Projektes zusammen mit Ihren Schülern neu "erdenken", mit Zirkel und Geodreieck konstruieren, anhand leicht beschaffbarer Gezeitentabellen überprüfen und sicherlich durch Erweiterung der hier bewußt einfach gewählten Parameter verbessern. Dazu finden Sie eine Reihe von Anregungen.

Mond-Gezeiten-Rechner (Anleitung, Druckvorlagen)

Druckvorlage (verbesserte Version) zum Herunterladen

Arbeitshilfe 19.94 "Mond-Gezeiten-Rechner" Herunterladen

EXCEL-Programm "Einfacher Mond-Gezeitenrechner"

  • Datum des letzten oder nächsten Neumondes eingeben
  • Ort und lokales Hochwasserintervall eingeben
  • Das Programm erzeugt eine "Gezeitentabelle" mit bestimmten, periodisch wiederkehrenden Ungenauigkeiten
  • Wie hängen diese Ungenauigkeiten mit dem Mond, der Sonne und weiteren Kräften zusammen?
  • Wie weit lässt sich unsere Prognose verbessern?

EXCEL-Programm zum Herunterladen

Siehe auch unsere "Sternenseite" (Astronomie in der Schule)

13.05.17


Neu:

Unterrichtshilfe "Gezeiten: Kräfte die Ebbe und Flut verursachen"

Hier zum Herunterladen

EXCEL-Datei "Ebbe und Flut: Partialtiden"

Siehe auch unsere "Sternenseite" (Astronomie in der Schule)

15.11.16

Supermond?
Oder warum man ab und zu mal wieder in den wirklichen Himmel schauen sollte...

Für alle, die den "Supermond" am 14.11. hinter den Wolken nicht haben sehen können:
Auf unserer Collage können Sie ihn mit dem "normalen" Durchschnittsmond vergleichen.
Aber lassen Sie sich nicht täuschen! Es ist nicht der Mond in der Mitte!
Übrigens: Der Mond kommt uns auf seiner elliptischen Umlaufbahn mindestens einmal pro Monat "nahe". Diesmal war er uns eigentlich nur wenig aufregende 6091 km näher als in durchschnittlicher Erdnähe.
Etwa zwei Wochen nach Erdnähe ist er uns dann "fern".

 

Biologie am Boden?


Aufgenommen an der Haltenhoffstraße, 28.09.16 (IMe)

Es lohnt sich, ab und zu mal auf den Boden zu schauen.
Rechtzeitig zum Herbstbeginn liegen überall Blätter auf dem Boden.
Das wäre an sich nicht ungewöhnlich, wenn es nicht Blätter der Mistel wären.

Misteln werfen ihre Blätter normalerweise nicht ab und sind wintergrün.
Denn gerade im Winter können sie viel Sonne einfangen.

Diesmal ist es ganz anders:
Die Mistel leidet - wie der Baum auf dem sie lebt - unter der andauernden Trockenheit.

Also: Verdunstende Oberfläche reduzieren und Blätter abwerfen.

Mehr zu Misteln und dem Klima...

Pilz-Beratung und Pilz-Lehrwanderungen
im Herbst 2016

Wie schon seit mehreren Jahren bietet das Schulbiologiezentrum auch 2016 wieder mehrere von Experten betreute Pilz-Beratungstermine und Pilz-Wanderungen in der Region Hannover an.


Ist das nun ein Steinpilz oder nicht?
(Foto:Ingo Mennerich)

Termine Myko-AG 2016
(Stand 12.06.2016)
Pilzberatungstermine 2016
Ort: Schulbiologiezentrum Hannover, im Gärtnerhaus
(jeweils Montags 16:00-17:30 Uhr):

  • Mo, 5.9.
  • Mo, 12.9.
  • Mo, 19.9.
  • Mo, 26.9.
  • Mo, 10.10.
  • Mo, 17.10.
  • Mo, 24.10.
  • Mo, 31.10.


Pilzlehrwanderungen 2016

Einführungsabend am Do, 15.9. um 18:00 Uhr (Rosemarie Drescher/Klaus Bornstedt) im
Schulbiologiezentrum Hannover (Bienenhaus)

3 Pilzwanderungen in verschiedene Gebiete
Start jeweils um 10:00 Uhr vor Ort.

Bitte wetterfeste Kleidung, Körbchen, Taschenlupe, ggf. Taschenmesser und handliches
Pilzbuch mitbringen.

Eine Anfahrtskizze zum Treffpunkt für die Wanderung erhalten Sie bei der Anmeldung im Sekretariat des Schulbiologiezentrums oder bei der Pilzberatung (s.o.)

  • So.,25.09. Burgdorfer Holz mit PSV Klaus Bornstedt
  • Sa., 8.10. Sprillgehege bei Fuhrberg mit PSV Illja Heicher
  • Di., 18.10. Hämeler Wald mit PSV Klaus Bornstedt


Für keine Exkursion wird irgendeine Haftung übernommen. Jeder geht auf eigene Gefahr
mit, als wenn er allein unterwegs wäre.


Neu: 30 Modelle giftiger und essbarer Pilze zur Ausleihe

Wir freuen uns, Ihnen von nun an (und auf jeden Fall rechtzeitig zur Pilzsaison 2016) eine Reihe hochwertiger SOMSO-Modelle der in Norddeutschland häufigsten giftigen und essbaren Pilze zur Ausleihe anbieten zu können.

Und nicht vergessen: Im Herbst finden wieder unsere beliebten wöchentlichen Pilzberatungstermine statt. Die Pilzmodelle werden dabei gute Unterstützung leisten können!

Liste der im Schulbiologiezentrum ausleihbaren Pilz-Modelle

"Nebelfängerpflanzen"

  • Warum trägt Echeveria setosa einen Pelz?
  • Warum braucht Tillandsia usneoides keine Wurzeln?
  • Warum hat Pinus ponderosa so lange Nadeln?
  • Wie überlebt das Kissenmoos auch wenn kein Regen fällt?

Diese Pflanzen haben zwei Dinge gemeinsam:

Sie sind alle "Nebelfänger" und Sie können mit Ihren Schülern untersuchen wie das funktioniert.
Diese "Nebelfängerpflanzen" (oder Teile davon) können bei uns kostenlos beziehen.

Arbeitshilfe "Nebelfängerpflanzen"

 

"Terra Preta": Schwarze Erde
Tomaten, Mangold, Paprika und Möhren im Test


Komposterde, gereifter Pferde- oder Rinderdung, Pflanzenkohle, "Urgesteinsmehl", Mikroorganismen oder Pflanzenjauche (z.B. aus Brennnesseln),
Das ist - kurz gefasst - das Rezept für "Terra Preta", was in Brasilien so viel heißt wie "Schwarze Erde".

Terra Preta (TP) wird im Amazonastiefland in der kleinbäuerlichen Land- und Wanderfeldwirtschaft als Substrat für Gemüsebeete eingesetzt.
Unter den dortigen feucht heißen Bedingungen ist das eine gute Alternative.
Die im "natürlich" anstehenden Boden vorhandenen Nährsalze werden nach Abholzung schnell in die Tiefe abgeführt und organische Stoffe schnell abgebaut. Das Resultat sind rote, steinhart werdende ("lateritische") Erden die bereits nach kurzer Zeit verarmen und für die Landwirtschaft unbrauchbar sind.
Die in den dörflichen Gemeinschaften anfallenden kompostierbaren "Abfälle", die Ausscheidungen von Tier und Mensch und die beim Abrennen entstehende Holzkohle ergeben unter den tropischen klimatischen Verhältnissen ein fruchtbares, gute Ernten lieferndes Substrat, die "Terra Preta".

Der BUND zeigt mit finanzieller Unterstützung der Niedersächsischen BINGO-Umweltstiftung auf 12 Versuchsparzellen im Schulbiologiezentrum, wie "Terra Preta" unter hiesigen Bedingungen hergestellt wird und wie sie im Vergleich zu "normalem" Kompost bzw. einfacher Gartenerde zu bewerten ist.

Mehr dazu unter "Terra Preta Niedersachsen"

Wärmestrahlung auf den Punkt gebracht...
(oder "Klimawandel" zum Anfassen!)

Wärmestrahlung ist "Licht", aber unsichtbar für unsere Augen.
Sonst gehorcht dieser Teil des elektromagnetischen Spektrums allen Gesetzen die uns auch vom Licht bekannt sind (z.B. Reflexion durch Spiegel)

Unser Planet soll, sagen viele Wissenschaftler, langfristig wärmer werden.
Die durch CO2, Wasserdampf und anderen Treibhausgasen in der Atmosphäre zurückgehaltene Wärmestrahlung (auch Infrarot- oder IR-Strahlung) hat viel mit dem "Klimawandel" zu tun.

Mit einer Herdplatte und einem metallenen Parabolspiegel kann man die Wärmestrahlung auf den (Brenn)Punkt bringen und sich dabei ganz schön die Finger verbrennen!
Im Experiment zeigte das Thermometer mehr als 100°C!

Hier zeigt sich wieder einmal:
Hier lässt sich mit einem relativ einfachen Versuch Naturwissenschaft "mit allen Sinnen erfahren"...

Naturwissenschaft zum Anfassen: Das ist unser Motto im Energie-LAB

Arbeitshilfe "Experimente mit der Wärmebildkamera"

Photosynthese unter trockenen Bedingungen:
CAM-Pflanzen

Was tun, wenn in trockenen Klimaten die Zufuhr des zur Photosynthese notwendigen CO2 mit dem Nachteil verbunden ist, gleichzeitig Wasser zu verlieren?
Bestimmte, so genante CAM-Pflanzen, haben im Laufe der Evolution (mehrfach?) durch "Versuch und Irrtum" die Fähigkeit erhalten, ihren CO2-Bedarf auch bei in Trockenzeiten geschlossenen Spaltöffnungen zu decken.
Die Technik ist "nachhaltig": Das CO2 wird nachts bei geöffneten Stomata aufgenommen und in Form von bestimmten Säuren in den Zellen gespeichert. Auf diese Weise kann es auch tagsüber abgerufen werden.

Der im Tag-Nacht-Rhythmus schwankendene pH-Wert lässt sich im Zellmilieu nachweisen.

Dafür braucht man CAM-Pflanzen wie

  • Crassula ovata
  • Echeveria setosa
  • Sedum rubrutinctum
  • Aeonium arboreum
  • Bryophyllum-Arten
  • Peperomia scandens

Diese Pflanzen (und viele andere mehr) erhalten Sie auf Anfrage kostenlos aus unserer Gärtnerei.

Alle unsere Pflanzensortimente finden Sie unter Pflanzenlieferungen

Die kleine "Sonnenfinsternis"...

Am 9. Mai 2016 zog Merkur, der innerste Planet unseres Sonnensystems, vor der Sonne vorbei. Kein grandioses Schauspiel wie eine totale Sonnenfinsternis: Merkur ist ein kleiner Planet und weit weg. Im Gegensatz zur partiellen Sonnenfinsternis im Frühjahr 2015 wurde es nicht einmal geringfügig dunkler....

Faszinierend jedoch:

  • Woher wußte man eigentlich schon Jahrzehnte im Vorraus, dass sich Merkur am 09.05.2016 um genau 13:12 vor die "Sonnenscheibe" schiebt?
  • Und dass es erst 2019 und 2032 wieder dazu kommt?
  • Woher weiß man, dass Merkur dabei nur 1/158 des scheinbaren Sonnendurchmessers abdeckt?

Mit unserem ausleihbaren Spiegelteleskop (VIXEN, 114mm) und einer ebenfalls ausleihbaren Kamera (BMS) konnte der Transit bei strahlend blauem Wetter beobachtet und dokumentiert werden.

Merkurtransit 2016 im Teleskop:
Der große etwas unscharfe Punkt rechts der Mitte ist ein Sonnenfleck, rechts oberhalb davon zieht Merkur im Laufe des nachmittags und frühen Abends von rechts oben nach links über die Sonnenscheibe hinweg.

Foto: Ingo Mennerich

Mehr zum Sonnensystem und Planeten in der Schule auf

unserer "Sternenseite"

 

Was wäre Europa ohne den Golfstrom?

Warum schwebt der kleine Ballon? Warum sinkt der Große zu Boden?
Beide Ballons sind mit Wasser gefüllt.
Liegt es daran, dass kleine Ballons leichter sind als große?
Nein: Einem der beiden Ballons wurde Salz hinzugefügt... (es hätte auch der Kleine sein können)

Dass der Golfstrom warmes Wasser aus tropischen Breiten nach Europa bringt, hat unter anderem mit dem, durch Verdunstung nach Norden hinzu zunehmenden Salzgehalt zu tun.
Das und vieles anderes mehr kann man in Kleinexperimenten simulieren und untersuchen.

Unsere Unterichtshilfe "Der Golfstrom im Aquarium" versucht, einige der wichtigsten physikalischen und geographischen Aspekte dieser, für Europa lebensnotwendigen tropischen "Warmwasserleitung" in die Schule zu bringen: Durch Experimente und mit dem Atlas.

"Der Golfstrom im Aquarium" -
Ein Geographisch-physikalisches Unterrichtsprojekt
(Arbeitsfassung)

 

Warum hängt hier eine Eisenstange an der Decke?

Die Stange, waagerecht an einem Faden aufhängt und magnetisiert, zeigt stets und verlässlich nach Norden (bzw. nach Süden). Sie richtet sich, auch wenn angestoßen, immer wieder dorthin aus.
Streicht man ein paar mal mit einem Magneten darüber richten sich die winzigen "Elementarmagneten" im Eisen so aus, dass ein "Nordpol" und ein "Südpol" entsteht.
Ungleiche Pole ziehen einander an und so zeigt der (markierte) "Südpol" der Stange zum magnetischen Nordpol der Erde....

Mehr zum Thema "Magnetismus" in der Schule finden Sie im Energie-LAB.

 

"Klima Challenge" und Einlösen einer Wettschuld:
Niedersächsischer Umweltminister (und Helfer) erzeugen im Energie-LAB den Strom für eine Filmvorführung!

Mehr dazu...

 

Neu: Unterrichtsideen zu den

Themen "Luft" und "Feuer"

Wir sind ja nicht nur in der Biologie zu Hause und da sich die Anfragen nach Themen wie "Luft", "Wasser", "Erde" und "Feuer" häufen, hier ein Überblick über die bei uns möglichen Inhalte:


Die luftleeren "Magdeburger Halbkugeln": Nicht mehr auseinanderzuziehen!


Erwärmte Luft dehnt sich aus. Besonders deutlich wird das mit einem mit
Wasser gefüllten Ballon (der Rand des Glaskolbens wurde mit Spülmittel
behandelt)


Wunderkerzen selbst gemacht: Schaschlikstab in heißes Kerzenwachs
tauchen und mit mit Eisen- oder Magnesiumpulver "panieren"...

 

Eine kleine "Welt" der Getreidemotten im Würstchenglas...

Es begann mit einem Würstchenglas mit einer dünnen Lage Getreidekörnern aus dem Bioladen die eigentlich einen ganz anderen Zweck erfüllen sollten. Doch zugeschraubt und vergessen blieb es zwischen vielen anderen Dingen versteckt auf dem Schreibtisch stehen.

Nach einem guten halben Jahr brodelte das Leben:
Dutzende kleiner Getreidemotten liefen aufden Samen herum und sprangen aufgeregt im Glas herum bis es nach ein paar Tagen wurde es wieder still im Glas wurde.

Das Glas blieb weiterhin verschlossen auf dem Schreibtisch stehen und eines Tages, nach längerer Zeit sprangen die Motten wieder im Glas herum.
Nunmehr im fünften Jahr (!) wiederholt sich das Schauspielder tanzenden und sich paarenden kleinen Gemeinschaft der geflügelten Tiere.
Wie lange wird dieser Zyklus noch andauern? Wann ist der Sauerstoff verbraucht?

Unsere große Bioshäre ist jetzt 21 Jahre alt. Aber hier sorgt die Photosynthese für den Sauerstoff...

Experimentiertage "Photosynthese" im März 2016

wir bieten den Gruppen der Sekundarstufe II in der Zeit vom

Mo., 07.03. – Fr., 11.03.2016

jeweils einen Experimentier-Tag zum Thema „Photosynthese“ an.

Anmeldungen sind bitte bis Ende Februar an unserer Sekretariat (Frau Kopp) unter schulbiologiezentrum.kurse@hannover-stadt.de oder 0511/168-45803 zu richten.

Module Experimentierstationen "Photosynthese"

Modul „Pflanze und Klima“ erhält europäische Auszeichnung
Das Schulbiologiezentrum Hannover hat im Rahmen von INQUIRE, einem EU- Bildungsprojekt „Forschendes Lernen in botanischen Gärten“ – Biodiversität und Klimawandel , das Modul „Pflanze und Klima“ entwickelt. Das Schulbiologiezentrum Hannover präsentierte dieses Modul auf der diesjährigen IdeenExpo. Im Sommer 2015 wurde das Modul mit dem ersten Preis für innovative europäische Bildungsprojekte prämiert (Scientix Resource Awards for STEM teacher material addressed to taechers).

Hier der Link zu SCIENTIX:
(Dort ist unser Projekt in allen Sprachen der teilnehmenden europäischen Länder vorgestellt)

http://www.scientix.eu/web/guest/resources/details?resourceId=5008

Englische Version von "Pflanze und Klima": "Inquire: Plants and Climate" (PDF)

Präsentation in Brüssel
Aus diesem Grund wurde das Modul von zwei Lehrerinnen des SBZ im Rahmen eines Workshops im Oktober 2015 in Brüssel bei einer Scientix Konferenz vorgestellt. An dem Workshop nahmen über 20 Lehrer der Naturwissenschaften aus sehr unterschiedlichen europäischen Ländern teil. Besonders begeistert hat die Lehrer die Vielfalt der Pflanzen und die praktisch-experimentelle Umsetzung des Basiskonzeptes Struktur und Funktion.

Fortbildungskurs am 09.02.16 im Schulbiologiezentrum

Kursangebot vom 23.05 - 03.06.2016 im Energie-LAB

Wärmestrahlung, CO2, Treibhauseffekt und "Klimawandel"
Experimente mit der Wärmebildkamera

Sek I (Kl. 9/1O), Sek II (Schwerpunkte nach Absprache)

Mehr dazu...

Arbeitshilfe "Experimente mit der Wärmebildkamera"

Energieverbrauch und CO2-"Fußabdruck" anschaulich darstellen: "Brikett-Äquivalente" und "CO2-Würfel"

Ja, wir nutzen erneuerbare Energien, und das ist gut so.
Aber machen wir uns nichts vor:

Jahr für Jahr verbraucht Deutschland 13132 Petajoule*, das heißt über 13000 Billiarden Joule Energie.

Wir haben mal nachgerechnet und diese unanschauliche Zahl in "Brikett-Äquivalente" übersetzt, wohl wissend, dass unser Energiebedarf nicht nur durch Braunkohle gedeckt wird.

  • Wollen Sie wissen, wie viele "Briketts" jeder von uns täglich verbraucht?
  • Und wie groß das entsprechende ausgestoßene CO2-Volumen ist?

5, 10, 25 oder mehr "Brikett-Äquivalente"?

Mehr dazu im Energie-LAB

*) Jahr 2014, Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Arbeitsgemeinschaften Energiebilanzen (AGEB), Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AEE-Stat)

Erzieherinnen-Fortbildung
"Sonne, Mond und Sterne"

Am 22. und 23. September 2015 haben wir Erzieherinnen und Erzieher zum Fortbildungskurs
"Sonne, Mond und Sterne" eingeladen.
Ein schwieriges Thema in unserer Fortbildungsreihe "Naturwissenschaftliche Grundbildung", denn anders als bei vorangegangenen Themen wie "Luft", "Wasser", "Erde", "Feuer" lassen sich "Sonne, Mond und Sterne" nicht anfassen oder durch eigenes Tun befragen und verändern.
Dennoch war uns das Thema wichtig:
Wir können im Laufe unseres relativ kurzen Lebens mit eigenen Augen so viele Dinge am Himmel beobachten und untersuchen!
Damit kann man früh anfangen.
Grundprinzip dabei: Erst die Phänomene, dann die Zusammenhänge, nicht umgekehrt.

Alle Fortbildungskurse

Mehr dazu auf unserer "Sternenseite"

Was leisten Solarmodule wirklich?
Nachhaltiger Technik-Unterricht im Energie-LAB

Auf dem Typenschild steht 10 Watt, nur:
Eine daran angeschlossene Glühlampe (12 Volt/10Watt) leuchtet nur schwach...

Woran liegt das?
Die Sonne scheint, das Modul ist optimal ausgerichtet.
Auf den ersten Blick scheint das Solarmodul deutlich weniger zu leisten als versprochen.
Wie lässt sich prüfen, was es wirklich kann?

Wie funktioniert "solar"?
Im Energie-LAB an der IGS Mühlenberg haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in kleinen Gruppen durch ganz praktischen Umgang herauszufinden, wie Solarzellen bzw. -module funktionieren, wie man sie optimal verschaltet und wie man den "Sonnenstrom" durch intelligente Speichertechnik auch nachts nutzen kann. Natürlich kann man dabei auch die maximale Leistung messen und den Wirkungsgrad bestimmen.

Von "miniSolar" über "Stromkreise" bis zum "Photoeffekt":
Kindergarten- und Vorschulkindern bieten wir mit unserem Steckbaukasten "miniSolar" einen ganz spielerischen Erstkontakt mit dem Sonnenstrom, für die Grundschule eignet sich "Sonnenstrom für Kids" / "Stromkreise mit Solarzellen" und für die Sekundarstufe I und II halten wir nach Absprache verschiedene Angebote auf unterschiedlichen Niveaus bereit.

Excel-Programm zur Ermittlung der Kennlinien, der maximalen Leistung (MPP) und des Wirkungsgrades von Solarzellen bzw. Solarmodulen

Mehr zum Energie-LAB...

 

 

 

 

"Wetter & Wettervorhersage" in der Schule

Kursangebot vom 09.04 - 13.04.2016

Sek I (Kl. 9/1O), Sek II (Schwerpunkte nach Absprache)

Der "Klimawandel" findet, - viel zu langsam - einen Platz im Unterricht.
Zum "CO2-Treibhauseffekt" und seinen möglichen klimatischen Folgen, besonders dem Abschmelzen der polaren Eiskappen, bieten wir Ihnen im Energie-LAB Kurse für Schülerinnen und Schüler der (oberen) Sek I und Sek II an.

Den "Klimawandel" aber kann nur verstehen, wer sich mit dem "Klima" beschäftigt hat.
Und "Klima" ist nichts anderes als das, über bestimmte Zeiträume hinweg gemittelte "Wetter".

  • Wie aber entsteht das Wetter?
  • Wodurch entsteht der fast tägliche "Wetterwandel"?
  • In wie weit lässt es sich voraussagen?

Der kenntnisreiche Blick zum Himmel wiegt viele "Wetter-Apps" auf.
Und ist es nicht besser, selbst zu verstehen, wie etwas funktioniert?

In unserem Kursangebot

  • messen wir grundlegende Wetterelemente (Temperatur, Druck, Feuchte, Wind, Wolken).
  • vergleichen wir unsere Messwerte mit entsprechenden Daten aus anderen Teilen Europas.
  • leiten wir aus Wolken- und Windbeobachtungen einfache kurzfristige Prognose ab.
  • lernen typische Eigenschaften und Verhaltensweisen von Hoch- und Tiefdruckgebieten (Drehrichtung, Fronten) kennen.
  • erstellen wir aus der Beobachtung eigene einfache Wetterkarten.
  • interpretieren wir aktuelle Analyse- und Prognosekarten des Deutschen Wetterdienstes.
  • deuten wir aktuelle Satellitenbilder und Windkarten (Flugwetter).
  • und erstellen daraus eine, in den nächsten Tagen überprüfbare Prognose...


Wettervorhersage: Wolken, Höhen- und Bodenwind

 

Mehr dazu auf unserer "Wetterseite"

 

 

 

"Alpenveilchen blau..."


Fotos: Ingo Mennerich

Ein abgetrenntes Blatt eines Alpenveilchens, in eine Lösung aus Indigokarmin und Natriumdithionit gelegt, umgibt sich mit einem blauen Schleier.
Aber nur, wenn das Blatt belichtet wir.

Unser Film dazu auf YouTube

 

Blaue Indigokarmin-Lösung, mit Natriumdithionit-Lösung titiert und in seine farblose Leukoform überführt, färbt sich bei Sauerstoffzutritt wieder blau. Das erklärt auch die blaue Oberfläche, die in Kontakt mit dem Luftsauerstoff steht.

 

Wie funktioniert eine "Wärmepumpe"?


Fotos: Ingo Mennerich


Unser "Bienenhaus" wird mit einer Wärmepumpe beheizt.
Sie nutzt Wasser, das aus etwa 60 m Tiefe an die Oberfläche gepumpt wird.
Dieses ist - entgegen der landläufigen Meinung - nicht heiß (wir leben nicht in Island!) sondern ganzjährig kühl. Wie kann man aus kühlem Wasser heißes machen und dabei noch viel Strom sparen?
Warum die Wärmepumpe eher mit einem Kühlschrank vergleichbar ist und wie Sie unser (ausleihbares) Wärmepumpenmodell - zusammen mit einer Wärmebildkamera - im Unterricht nutzen können erfahren Sie in unserer Arbeitshilfe "Experimente mit der Wärmepumpe

Arbeitshilfe 19.80"Experimente" mit der Wärmepumpe"
zum Herunterladen


LFB und Oberstufenkurse zu „Ökologie der Fließgewässer“

Die vierstündigen Kurse, in dem die Schülerinnen und Schüler in ökologische Arbeitsweisen eingeführt werden,können Sie auch im Jahr 2016 bei uns buchen.

Mehr dazu...

 

Windkraft am Horizont...

...und (daraus gemessen und errechnet) die Größe der Erde

Arbeitshilfe 19.76 "Geometrie im Strandkorb II"
zum Herunterladen

Im Frühling gibt es wieder Baumbabys...

Auch ganz große Bäume waren mal ganz klein!

Ein Streifzug durch das Schulbiolgiezentrum...


Wer kennt Hainbuchen im "Babyalter"?
(Foto: Ingo Mennerich)

Mehr dazu


Gobales Lernen mit der "Sandkiste": Was entsteht aus Sand und was nicht?

Globale Ressourcen: Wie Sand am Meer...?

Sand ist eine Rohstoff der schneller zur Neige gehen könnte als man denkt:
Viele Alltags-Materialien enthalten Sand, z.B. Solarzellen und Wolkenkratzer.
Wie aber entstand und entsteht Sand?
Eins ist sicher: Sand entsteht nur aus bestimmten Gesteinen (z.B. Graniten und Gneisen).
Und nicht jeder Sand taugt etwas: Wüstensand z.B. nicht zum Bau von Fußball-Stadien am Persischen Golf.

Sand ist ein globales Thema mit einem starken Nachhaltigkeitsaspekt.
Sand gibt es nicht überall und es braucht viel Zeit, bis aus Steinen Sand entsteht.
Wir verbrauchen möglicherweise viel mehr davon als "nachwachsen" kann.

Im Rahmen unseres "GeoGarten"-Projekts beschäftigen uns seit vielen Jahren mit der Frage von Gesteinsentstehung, Gesteinskreisläufen und nutzbaren Produkten aus Gesteinen.

Ein Aspekt: Wie viel Sand braucht man um - ganz praktisch - Beton herzustellen?

Wenn Sie Interesse an diesem Thema haben: Sprechen Sie uns an!

Es gibt immer mehr Misteln in Hannover!

Ist das ein Hinweis auf den "Klimawandel"?

Im und in der Umgebung des Schulbiologiezentrums nördlich der Herrenhäuser Gärten scheinen einige Bäume auch im Winter an einigen Ästen Blätter zu tragen.
Schaut man genauer hin entdeckt man:
Es sind Misteln.
Pflanzen, die als "Epiphyten" auf den Bäumen sitzen.
Wer hat sie dort "gepflanzt"?

Nimmt die "Misteldichte" zu? Gibt es eine "Vermistelung" derBäume?

Früher, so meint man, gab es bei uns nur wenige Misteln.

Ist die Mistel ein Anzeiger des "Klimawandels"?
Oder ist das nur eine Scheinkorrelation, so wie die Zal der Störche und due Geburtenrate?

Wir haben einige "Pro" und "Contra"-Argumente zusammengetragen...

Vielleicht finden sich Schulen, die sich intensiver und forschend mit dem Thema der "Vermistelung" auseinandersetzen mögen.
Wir würden uns freuen, von Ihnen und Ihren Aktivitäten zu hören!

Hier ein paar "Pro" und Contra"-Argumente...

 

Experimente zur Photosynthese…
Glimmspanprobe mal ganz anders!


Mit diesem Experiment möchten wir zeigen, dass bei der Photosynthese grüner Pflanzen Sauerstoff entsteht.


Feuer braucht Sauerstoff.

Der klassische Sauerstoffnachweis z.B. mit der Wasserpest ist, einen glühenden Holzspan über eine Glasglocke zu halten unter der Elodea im Licht Photosynthese betrieben hat ("Glimmspanprobe").
In der Regel sieht man im Wasser Bläschen aufsteigen (in Abhängigkeit von der Belichtungsstärke).
Für eine erfolgreiche Glimmspanprobe muss man natürlich so lange warten, bis ausreichend Sauerstoff entstanden ist.
Wenn man dann den Glimmspan nicht genau in den aus dem Rohr entweichenden Sauerstoff hält misslingt der Versuch.

Hier eine Variante des Standardexperiments, diesmal mit elektrischem Zünder:
Der Vorteil: Der Sauerstoff kann nicht entweichen, die Glimmspanprobe erfolgt im geschlossenen Gefäß.

Mehr dazu...

 

Neu:


Katalog der ausleihbaren
Materialien, Pflanzen und Tiere 2015/2016

 

Passend für für dunkle Nächte:

Weißt du, wie viele Sterne…?

Wir bauen uns ein astronomisches Messinstrument
aus einer "Klorolle"


Mit einer zum"Astro-Zählrohr" gemachten Toilettenpapierrolle können Sie am dunklen Himmel die Sterne ganz bequem selbst auszählen und dabei eine Menge über Statistik und unsere "galaktische Heimat" in der Milchstraße erfahren. Denn die Sterne sind nicht gleichmäßig am Himmel verteilt...

Mehr dazu auf unserer "Sternenseite"

Wo und wie unsere Atemluft entsteht...


Die Wasserpest Elodea erzeugt im Licht Sauerstoff:
Hier gut durch den Farbstoff Indigokarmin zu sehen, der auf Sauerstoff mit Blaufärbung reagiert.
(Foto: Almuth Kläß/Ingo Mennerich)

Ohne Licht, grüne Pflanzen und ihre "Erfindung", Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten hätte es den Begriff "Photosynthese" wohl nie gegeben.
Und auch keine Schulen und Biogielehrer
Denn ohne Licht und grüne Pflanzen gäbe es weder intelligente, den Dingen Namen gebende Wesen auf dieser Erde noch irgendetwas, wovon sie sich hätten ernähren können.
Meistens haben wir Menschen die Tiere und ihr Wohlergehen im Auge.
Und vergessen darüber die Pflanzen, denen wir alle unser Leben verdanken...

 

Wie weit ist es eigentlich bis zum Mond?
Kann man das mit eigenen Mitteln und ohne "Wikipedia" herausfinden?

Ein schöner Morgenhimmel im Osten...
Zwei mit einem Handy (oder einer x-beliebigen anderen Kamera) zur gleichen Zeit in Hannover und in Kapstadt gemachte Aufnahmen:
Die schmale Mondsichel am Morgenhimmel, dazu 3 Planeten, Venus, Mars und Jupiter.
In Kapstadt scheint der Himmel "auf dem Kopf" oder "seitenverkehrt" zu stehen.
Schaut man genau auf die beiden Bilder fällt auf, dass der Mond nicht an der gleichen Stelle steht.
Kann man damit die Entfernung des Mondes bestimmen?


Montage: Ingo Mennerich, nach "Redshift" (Begegnung Mond, Venus, Mars, Jupiter am 09. Oktober 2015)

Mehr dazu auf unserer "Sternenseite"

 

Die Alge Volvox liebt blaues Licht...

Im Herbst tritt Volvox massenhaft in einigen unserer Teiche auf. In der Petrischale rollt die Alge wie ein Fußball zum Licht hin. Im Experiment zeigt sich, dass sie Farben unterscheiden kann.

Volvox unter dem Mikroskop: Eine Alge oder viele miteinander kooperierende Algen?

Volvox schwimmt fast ausnahmslos zum blauen Licht hin (Fotos:Ingo Mennerich)

Mehr dazu in unserer neuen Arbeitshilfe "Volvox, Licht und Farbe"

Wenn das Meer "sauer" wird...

Stimmt es,
dass ein vermehrter Eintrag von CO2 durch Verbrennungsprozesse den pH-Wert der Ozeane sinken lässt?
Welche Folgen könnte das haben?

In ein Glasbecken wird eine flache Schicht Wasser gefüllt (großes Oberflächen-Volumen-Verhältnis).
Einige Tropfen Bromthymolblau-Indikator zeigen alkalisches Milieu an.
Ein Teelicht verlöscht (unter einer aufgesetzten Glasplatte) nach kurzer Zeit.
Nach dem Verlöschen der Kerze färbt sich das Wasser grün.
Das Wasser ist durch die Aufnahme von CO2 sauer geworden.
Rhythmisches hin und herschwenken lässt mehr CO2 aus der "Atmosphäre" ins "Meer" übergehen.
Das Wasser färbt sich gelb.

Mehr dazu in unserer neuen Arbeitshilfe "Wenn das Meer sauer wird..."

 

Lokal / Global und "Eine Welt":

Ein dreidimensionaler globaler Wegweiser der zeigt,
dass die Erde keine Scheibe ist und dass wir alle auf dem
selben "Krümel Erde" leben.

Eine Projektidee z.B. für den Schulhof...

Grafik: Ingo Mennerich

Samoa, das klingt doch nach Süden, Urlaub, Palmen und warmem Meer, oder?
Und wie kommt man auf dem kürzesten Weg dorthin?

Kurs Süden? Oder, weil es in der "Tagesschau" weit im Osten von Deutschland liegt,
doch lieber Richtung Südosten?
Falsch: Der kürzeste Weg führt, zumindest auf der Erdoberfläche, geradewegs über den Nordpol!
Mit dem Globus und einem Faden kann man das leicht überprüfen.

Aber auf allerkürzestem Wege ginge es nach Samoa über "Mittelerde":
Denn Samoa liegt fast unter unseren Füßen...
Nach Norden blicken und dann ungefähr einen halben Meter vor uns in den Boden tauchen!

Auch nach nach Neuseeland geht es nicht, wie die Windrose am Kröpcke vorschlägt, in Richtung Berlin,
sondern nach Nordosten über Helsinki und Peking. Oder man bohrt ein Loch nahezu senkrecht in die Erde...

Die Erde ist eben keine Scheibe, sondern eine Kugel.

Unser "dreidimensionaler globaler Wegweiser" möchte den "Eine-Welt"-Gedanken fördern.
Die mit dieser Projektidee in den Schulalltag gerückte lokale/globale Perspektive möge den Blick über den Horizont hinaus und auf unbekanntere Orte richten und deutlich machen, dass wir alle auf dem selben "Krümel Erde" leben. Ohne das Bewusstsein, dass wir "Eine Welt" sind, kann "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) nicht funktionieren…

Unsere Arbeitshilfe 19.46 "Lokal/Global: Wohin, bitte geht´s nach Neuseeland?" beschreibt, wie Sie mit Ihren Schülern Richtung und Distanz zu allen Orten der Erde berechnen können,

als "Orthodrome" zweidimensional auf der Erdoberfläche

oder dreidimensional im Sinne eines direkt dorthin führenden Tunnels.


Unser EXCEL-Programm "Orthodrome" hilft bei der Positionierung der Orte auf dem "globalen Wegweiser".

Arbeitshilfe "Lokal/Global: Wohin, bitte geht´s nach Neuseeland?"

EXCEL-Programm "Orthodrome"

 

Was geschieht mit dem Wal,
wenn er mal müde wird?

Physik trifft Biologie!


Wie viel Wasser verdrängt ein Killerwal?
Volumenmessung von Wal-Modellen mit einem selbst gebauten Überlaufgefäß

So ein Wal ist doch richtig schwer, oder? Und kräftig ist er auch!
Aber er muss ja auch ständig schwimmen.
Und der Ozean ist groß!
Muss er nicht auch mal schlafen?
Aber dann kann er ja nicht schwimmen!
Geht er dann nicht unter?
Und muss er dann nicht ertrinken?

In unserem "Mit-Mach-Museum" ARCHIMEDESIEN erleben Grundschüler auf anschauliche Weise und in vielen Experimenten, was und warum etwas schwimmt oder nicht.
Etwas größere Schülerinnen und Schüler können auch komplizierteren Fragen, z.B. der Frage nach dem Gewicht eines Wals im Wasser nachgehen. Hier geht es um so trockene und unanschauliche Dinge wie Masse, Volumen, Dichte. Dinge, die wenn sie zur Lösung spannender Fragen beitragen, garnicht mehr so unanschaulich sind...

Bei uns gibt es zwar keinen Wal, kein für ein Wal passendes Wasserbecken und natürlich auch keine passende Waage.
Aber kluge Köpfe - zum Beispiel Ihre Schülerinnen und Schüler - finden, wenn man ihnen Anregungen gibt und ihnen etwas Zeit lässt, viele gute Lösungen!

Mehr dazu in unserer Arbeitshilfe 19.74
"Archimedesien und der (Wal)Fisch"

Klimawandel mit dem Taschenrechner:

Wenn alle Gletscher der Antarktis bzw. Grönlands schmelzen würden...

Bild: Wikipedia "Greenland Ice Sheet",
jedes Kästchen des Gitterrasters entspricht einer Fläche von 10000 km2

Mit einigen wenigen Zahlen und einem Taschenrechner lassen sich realistische Werte eines möglichen Meeresspiegelanstiegs berechnen.
Die Fläche, die Mächtigkeit und das Volumen ermitteln die Schülerinnen und Schüler dabei aus Karten und Tabellen selbst.

Arbeitsmappe: Wenn alle Gletscher Grönlands schmelzen würden

Arbeitsmappe: Wenn alle Gletscher der Antarktis schmelzen würden

EXCEL-Programm Meeresspiegelanstieg Grönland Antarktis

Dazu passend unsere neue Arbeitshilfen

"Wenn die Gletscher schmelzen…"
Antarktis, Grönland und der Meeresspiegel

"Dunkle Arktis": Wenn der Nordpol schmilzt...
Ein Unterrichtsprojekt zwischen Atlas, Internet und physikalischen Kleinexperimenten aus unserer Reihe "Natur und Technik"

Wilma, Rita, Katrina, Larry und die anderen…
Experimente zur Geo-Physik der Wirbelstürme

Der Wirbelsturm "Hayan", vielleicht der stärkste Taifun seit Menschengedenken, zog im November über die Phillippinen und weiter nach Vietnam.
Wirbelstürme sind gigantische Luftstrudel deren geringer Kerndruck enorme, um das Zentrum rotierende Windgeschwindigkeiten zur Folge hat.

Wie entstehen solche Wirbel?

Taifun Hayan, Bild NASA (Wikipedia)

Warum "wirbelt" (rotiert) die Luft?

Warum dreht er sich so und nicht so herum?

Kann man die Bahn eines Wirbelsturms vorhersagen?

Woher stammen die aus ihm herabstürzenden Regenmassen?

Woher nimmt ein Wirbelsturm die Energie?

Warum schwächt er sich über Land ab?

Warum kann er sich über dem Meer noch einmal "aufladen"?

Kann es solche Stürme auch einmal bei uns geben?

Anregungen, wie man im Physik- und Geografieunterricht mit dem Thema umgehen kann finden Sie in der Arbeitshilfe
"Wilma, Rita, Katrina, Larry und die anderen…
Experimente zur Geo-Physik der Wirbelstürme"

 


Umwelt-Krimi ›Stoffanalyse‹


"Kriminaltechnikerinnen" mit Köpfchen und passendem Gerät auf Spurensuche


Unbekannte Täter haben noch unbekannte, für Pflanzen und Tiere tödliche Stoffe in die Umwelt "entsorgt"...
Ein Stoffgemisch? Welche Möglichkeiten gibt es, herauszufinden, worum es sich handelt?
Kann man die Bestandteile trennen, um sie einzeln zu untersuchen?
Und finden wir heraus, wer der Täter ist?
Eins ist jetzt schon klar:Welchen (gemeinsamen) Weg wir bei der Analyse gehen werden, hängt ganz vom Vorwissen, dem Ideenreichtum und der Fantasie der ›Detektive‹ ab.

Das Angebot richtet sich an SchülerInnen der 7.–10. Klasse (nach Absprache)
Der Umwelt-Krimi ›Stoffanalyse‹ war eins unserer Angebote beim "November der Wissenschaft" 2012

 

 

 

 

Experimente mit der Wärmebildkamera oder:

Nur was man sieht ist real, oder?

Bild: Ingo Mennerich

Wir Menschen sehen durch Glasscheiben hindurch. Logisch, oder?
Die Wärmebildkamera "sieht" etwas ganz anderes:
Wärme- oder Infrarotstrahlung lässt die Glasscheibe nicht oder kaum hindurch.
Die Glasscheibe reflektiert hier die vom Fotografen ausgehende, für seine eigenen Augen völlig unsichtbare Wärmestrahlung. Die Aufnahme wurde in völliger Dunkelheit gemacht:
Der Fotograf selbst kann sich in der Glasscheibe nicht sehen. Er sieht dafür die beleuchteten Fenster der Nachbarn im gegenüberliegenden Haus. Die sieht die Kamera nicht. Und auch nicht, was sich hinter den unbeleuchteten Fenstern abspielt...

Schulen im Raum Hannover können die Wärmebildkamera PCE-TC-31 jetzt bei uns ausleihen. Wir empfehlen eine technische Einweisung.

Oder Sie können mit Ihren Schülern einen Kurs "Experimente mit der Wärmebildkamera" bei uns buchen.

Neu im Energiegarten:
Windkraftanlage Aerocraft AC502

Im Juni haben wir den sieben Meter hohe Mast mit dem dem Windrotor aufgerichtet:
Er wird - wenn alles fertig ist - maximal 500 Watt ins Netz speisen und/oder die beiden Unterrichtsräumen des "Blauen Pavillons" mit Strom versorgen.

Seit Eröffnung des Energiegartens zur EXPO 2000 haben wir viele Erfahrungen mit unseren Energiethemen gemacht.
Einige bisher unveröffentlichte Aspekte haben wir hier zusammengefasst:

Neues aus dem "Energiegarten" (2012)

 

Wieder da und ganz neu: Arbeitshilfe
"Das Meerschweinchen im Unterricht"

Das Schulbiologiezentrum leiht seit vielen Jahren Meerschweinchen an Schulen aus. Jetzt ist die dazugehörige Arbeitshilfe mit neuem Inhalt und in völlig neuer Form erschienen...

Hier zum Herunterladen

 

 
         
 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 
         
 
   
 
 
   
   
     

 

 

 

         


 

 

       
           
             
wuaoooo!!!